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Bonn - Auch in entlegenen Dörfern Südafrikas können Menschen, die bisher ohne jeden Zugang zu Strom und Medien waren, ihre Mannschaft anfeuern. Der deutsche Solartechnologiekonzern SolarWorld hat 35 solarbetriebene Fernsehstationen in Südafrika und Namibia installiert. Das Projekt Sun-TV soll rund 2000 fußballbegeisterten Menschen ermöglichen, an dem Großereignis im eigenen Land teilzuhaben. Gleichzeitig stellt SolarWorld damit eine Infrastruktur zur Verfügung, um zukünftig Medien zur Weiterbildung und beispielsweise zur HIV-Aufklärung nutzen zu können.

Sun-TV ermöglicht solarbetriebenes Fernsehen
Solar World AG
„Unsere Sun-TV Stationen zeigen, was mit Solartechnik möglich ist“, sagt Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. „Für viele Menschen in Afrika bedeutet sie die erste echte Chance auf Teilhabe. Für uns in der industrialisierten Welt wird sauberer Solarstrom vom eigenen Dach zukünftig ein selbstverständlicher Bestandteil unserer Energieversorgung.“

Unterstützt wird das Sun-TV Projekt von Prominenten wie Fußballtrainer Jürgen Klopp, Nationalspieler Lukas Podolski, Fußball-Weltmeisterin Steffi Jones, Musiker Peter Maffay, Regisseur Sönke Wortmann und dem amerikanischen Schauspieler Larry Hagman. Hagman, bekannt als Ölbaron aus der Fernsehserie Dallas: „Sonne ist das saubere Öl der Zukunft. Es macht keinen Sinn, die Abhängigkeit der Menschen in Afrika von Öl und Diesel noch weiter zu erhöhen. Solarenergie macht unabhängig und schafft eine wirtschaftliche Perspektive.“

Die solarbetriebenen TV-Stationen stehen auf Dorfplätzen oder sind in bestehende Einrichtungen wie Gemeinschaftshäusern oder Kirchen integriert. Hocheffizienzmodule der SolarWorld versorgen die Sun-TV Stationen, die neben einem Fernseher über einen DVD-Spieler verfügen und über eine Satellitenantenne Sport-, Kinder und Bildungsprogramme empfangen.

Quelle: Solar World AG

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Artikel vom: 19.06.2010 07:31
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