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Bonn - Die Einführung der Wertstofftonne gewinnt weiter an Fahrt. Das ist die Einschätzung des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. nach der 74. Umweltministerkonferenz am 11. Juni 2010.

Wichtigstes Ergebnis ist, dass alle Bundesländer die Einführung einer einheitlichen Wertstofftonne begrüßen, so der bvse. Nicht überrascht zeigte sich der Verband davon, dass ein zentrales Thema für die Bundesländer, wenn auch mit unterschiedlichen Prioritäten, die Ausgestaltung der Organisationsverantwortung für das System der Wertstofferfassung ist. bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock: "Das war nicht anders zu erwarten, dass gerade dieses Thema den größten Konfliktstoff bietet. Wir sind jedoch sicher, dass es hier zu vernünftigen Lösungen kommen kann."

Rehbock verweist auf das gemeinsame Konzept von bvse, den kommunalen Spitzenverbänden, dem Bundesverband der Dualen Systeme und dem VKS im VKU. "Hier sind vernünftige Kompromisslinien aufgezeigt, denen sich die Politik öffnen sollte. Entscheidend ist, dass wir alle Anstrengungen unternehmen so viele Wertstoffe wie möglich aus den Abfällen zu generieren und den sich abzeichnenden Tendenzen einer Oligopol- oder gar Monopolbildung entgegen zu treten", erklärte der bvse-Hauptgeschäftsführer.

Quelle: bvse

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Artikel vom: 19.06.2010 10:53
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