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Berlin - Das Bundesumweltministerium will 54.273 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm für ein Pilotprojekt der Edelstahlwerke Schmees GmbH in Langenfeld/Nordrhein-Westfalen zur Verfügung stellen. Das Unternehmen kann durch den Einsatz einer neuen Brennertechnologie 47.640 Kubikmeter Erdgas pro Jahr und damit 85,7 Tonnen CO2-Äqvivalente jährlich einsparen.

Edelstahlrohr
Foto: ©Mensi/PIXELIO
Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen: "Dieses innovative Vorhaben zeigt, dass auch mit relativ geringen finanziellen Mitteln große Wirkungen erzielt werden können. Bei Konzepten wie diesem gehen Klimaschutz, effizienter Einsatz von Ressourcen und industrielle Modernisierung Hand in Hand."

Im Rahmen des Förderprojekts soll eine energieeffiziente Pfannenaufheizstation mit einem neuartigen Porenbrenner zur Erwärmung der Transportpfannen installiert werden, bei der die Verbrennung nicht mehr in der offenen Flamme stattfindet. Die Verbrennungswärme wird über Infrarotstrahlung und Konvektion auf an die Pfannen angepasste Strahlrohre übertragen, wodurch die Aufheizung der Pfannen direkt und gleichmäßig gesteuert werden kann. Die Standzeiten der Pfannen können durch eine geringere Beanspruchung des Feuerfestmaterials erhöht werden. Die entstehenden Abgase werden erfasst und die Abwärme für Sekundäranwendungen genutzt.

Die Edelstahlwerke Schmees stellen Edelstahlprodukte in den Bereichen Pumpen- und Turbinenbau sowie für die Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie her.

Quelle: Bundesumweltministerium

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Artikel vom: 23.06.2010 07:20
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