Berlin - Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche, hat heute ein neuartiges Konzept zur Meerwasserentsalzung mittels Energie aus der thermischen Nutzung von Abfällen vorgestellt. „Moderne Abfallwirtschaftskonzepte wie 'Waste to Water' eröffnen die Chance, aus Abfällen, die nicht mehr benötigt werden, etwas zu gewinnen, was wir dringend benötigen – Energie. Kreisläufe schließen, Trinkwasser gewinnen und gleichzeitig das Klima schützen, dies sind die ökologischen Vorteile eines nachhaltigen Konzepts“, sagte Reiche zur Eröffnung der Konferenz „Waste to Energy“ auf Malta.
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| Ministry for Rural Affairs and the Environment, Malta |
Eine nachhaltige Abfallwirtschaft in Gestalt einer Kreislaufwirtschaft mit modernen und effizienten Behandlungstechniken für die Abfälle dient gleichzeitig dem Ressourcen- und dem Klimaschutz, etwa durch die Minimierung klimaschädlicher Methan- und CO2-Emissionen sowie durch die Substitution fossiler Energieträger. Die Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft auf europäischer und internationaler Ebene in diese Richtung wird deshalb in den nächsten Jahren ein vorrangiges Ziel sein. „Die Umsetzung eines solchen Konzepts in Malta oder in vergleichbaren Staaten oder Regionen verbindet in der Praxis Umweltschutz mit ökonomischen Vorteilen“, betonte die Ministerin. „Deutschland ist weltweit führend bei Abfall- und Recyclingtechnologien. Dies eröffnet uns auch große wirtschaftliche Chancen. Denn der weltweite Bedarf an diesen Technologien und an innovativen, intelligenten Konzepten ist enorm“, so Reiche weiter.
Die vollständige Rede in englischer Sprache kann unter bmu.de heruntergeladen werden. Quelle: Quelle: BMU
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Artikel vom: 24.06.2010 13:44
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