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Berlin - Der BDE unterstützt den Vorschlag des in Dortmund engagierten Systembetreibers Interseroh, die bereits existierenden und von den Bürgern aktiv genutzten gelben Tonnen auch für stoffgleiche Nichtverpackungen zugänglich zu machen. Dr. Andreas Bruckschen, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V. : „Aus unserer Sicht wäre das die einfachste und sauberste Lösung. Auf diesem Weg käme die Stadt Dortmund zügig zu einer Wertstofftonne - unter Einhaltung der geltenden Verpackungsverordnung.“

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Damit setzt sich der BDE für eine unbürokratische und zugleich rechtskonforme Lösung im Streit um die Einführung einer Wertstofftonne in Dortmund ein. Die Initiative des BDE-Mitgliedsunternehmens Interseroh ist eine Reaktion auf Bestrebungen der Stadt Dortmund, eine eigene kommunale Wertstofftonne einzuführen.

Dr. Bruckschen appelliert an die Dortmunder Stadtväter, sich nicht auf einen juristisch fragwürdigen Alleingang in Sachen Wertstofftonne zu begeben. Der BDE-Geschäftsführer: „Die Umsetzung der Dortmunder Pläne wäre nicht nur ein klarer Verstoß gegen die Verpackungsverordnung, sie stünde auch im krassen Widerspruch zu den Intentionen des neuen Kreislaufwirtschaftsgesetzes.“

Laut Paragraph 6, Absatz 4 der Verpackungsverordnung haben kommunale und private Entsorger die Pflicht, sich bezüglich des genutzten Erfassungssystems abzustimmen, auch um durch konkurrierende Behältnisse keine Flut an Tonnen oder Containern aufkommen zu lassen. Diesen Punkt hätten die in Dortmund Verantwortlichen, so Bruckschen, bislang offenkundig außer Acht gelassen. Die Mitnutzung der gelben Tonnen als Wertstofftonnen würde dagegen dem Anliegen der Verpackungsverordnung Rechnung tragen und zu einer signifikanten Erhöhung der für das Recycling vorgesehenen Wertstoffmengen in Dortmund führen.

Quelle: BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V.

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Artikel vom: 28.06.2010 07:26
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