Die Wirtschaft in den großen Schwellenländern China und Indien boomt. Der weltweite Bedarf nach Rohstoffen steigt, deren Preise auch. Mag die Weltwirtschaftskrise der letzten Jahre noch so gravierend gewesen sein: Sie wird über kurz oder lang die Nachfrage nach Sekundärrohstoffen nicht blockieren können.
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| Foto: © Rodolfoclix | Dreamstime.com |
Verwertungsquote nur zwischen 32 und 76 Prozent
Und er widmete sich der Frage, welche Rohstoffe aus welchen Produkten mit welchem Aufwand in welchem Umfang gewonnen werden können. Sicherlich rangieren Aluminium, Kupfer und Zink auf der Liste der nach wie vor gefragten Metalle ganz oben, und ihre Rückgewinnungsmöglichkeiten aus Altmetallen wurden und werden stetig ausgeweitet. Durch den in den letzten Jahren ständig gestiegenen Verbrauch an Edel- und Sondermetallen hat aber auch die Nachfrage angezogen: Hierbei wird sich langfristig die Wiedergewinnung von Sekundärrohstoffen als ökonomisch wie ökologisch vorteilhafter erweisen als der Rückgriff auf knappe primäre Ressourcen.
Als Quellen für wiederverwertbare Abfälle sind der gewerbliche Post-Production- und der Post-Industrial-Bereich bereits gut erschlossen. Das trifft auf den privaten Post-Consumer-Bereich noch nicht zu: Fahrzeuge, Unterhaltungselektronik, Kommunikationsmedien, Haushaltsbatterien und Energiesparlampen enthalten Edel- und Sondermetalle, deren Wiedergewinnung noch deutlich gesteigert werden kann. Insgesamt, so Goldmann, sind in den hoch entwickelten Industrienationen die Verwertungsquoten noch spürbar ausbaufähig: Selbst bei Nichteisen-Metallen liegt die Rate nur zwischen 32 und 76 Prozent ...

Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen SEKUNDÄR-ROHSTOFFE 07/2010, Seite 14-15. Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE
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Artikel vom: 30.06.2010 14:21
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