Home / Top-News Abfall / Waste Kreislaufwirtschaft / Recycling Management Energie / Energy Märkte / Markets Unternehmen / Companies Forschung / Research Politik / Policy Recht / Law
Archiv
Zurück Impressum
 

Berlin - Seit dem ersten gemeinsamen Branchenauftritt im Jahr 2005 haben sich Biokunststoffe rasant entwickelt. Mit einem durchschnittlichen jährlichen Marktwachstum von 15-20 Prozent stellen die Materialen, die gegenwärtig einen Marktanteil von noch unter einem Prozent ausmachen, bereits heute in vielen Bereichen eine gute und umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Kunststoffen dar. Das meldet European Bioplastics, die Interessenvertretung der europäischen Biokunststoffindustrie.

Logo European Bioplastics
European Bioplastics
Bis 2013 erwartet die Branche weltweit einen Anstieg von derzeit knapp 600.000 auf über 1,4 Millionen Tonnen. Dabei werden vor allem Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen eine immer wichtigere Rolle spielen, denn bei ihrem Herstellungsprozess wird mittels Pflanzen aus C02 gewonnener Kohlenstoff jahrelang der Atmosphäre entzogen.

Zum dritten Mal in Folge werden sich daher Biokunststoff-Hersteller auf der internationale Leitmesse "interpack" in einer Gruppenausstellung präsentieren. Knapp ein Jahr vor Veranstaltungsbeginn haben sich 39 Aussteller registriert; damit ist die Fläche im Biokunststoffbereich bereits jetzt ausgebucht. „Die zahlreichen Anmeldungen im Biokunststoffsektor unterstreichen die Bedeutung der interpack für unsere Industrie. Damit tragen die Unternehmen, gerade nach der Krise der letzten zwei Jahre, der zunehmenden Nachfrage nach klima- und ressourcenschonenden Produkten Rechnung. Wir sind gespannt, ob 2011 die Besucherrekorde der vorherigen Jahre brechen wird“, sagt Hasso von Pogrell, Geschäftsführer des Verbands European Bioplastics.

Nach 2005 und 2008 wird das Trendthema Biokunststoff erstmalig von der Messe und dem Veranstalter European Bioplastics in Halle 9 bei den Packstoffen, Packmitteln und Packmittelherstellung untergebracht sein. Damit gehört die aufstrebende Branche der „grünen“ Kunststoffe 2011 nicht mehr zum "Innovationparc Packaging" und darf sich nun innerhalb der etablierten Branchen beweisen. „Wir freuen uns über dieses positive Beispiel, das den Erfolg unseres Ansatzes, solche Trendthemen zu unterstützen, bekräftigt“, freut sich Bernd Jablonowski, Direktor interpack.

Zu den Mitgliedern von European Bioplastics zählen Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette. Die Mitglieder produzieren, verarbeiten und vertreiben Kunststoffe, die aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen oder kompostierbar sind; oder beide Eigenschaften in sich vereinen.

Quelle: European Bioplastics

Ähnliche Artikel:

Artikel vom: 02.07.2010 10:04
Zurück   
© MSV Mediaservice & Verlag GmbH, Bergstr. 16, D-82239 Biburg
Sekundär-Rohstoffe