Hamburg - Einen einfachen Übergang in die jetzt elektronische Welt der Nachweisführung hat die Unternehmensgruppe Zimmermann ihren Kunden mit Hilfe der integrierten Lösung Modawi ermöglicht. Zimmermann bietet ein leicht nutzbares Portal, beliefert seine Kunden direkt mit eigenen Signaturkarten sowie Kartenlesegeräten und unterstützt bei der Registrierung. Seit April 2010 hat das Unternehmen bereits 4.500 elektronische Dokumente über ihr Portal abgewickelt. Hierbei setzt die Unternehmensgruppe die Software Candis.OT der GIPA mbH ein, in die die Software Modawi und der Modawi WebSigner der Consist ITU integriert sind.
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| Foto: Zimmermann-Gruppe |
Der Gesetzgeber schreibt vor, dass seit dem 1. April 2010 Nachweise und Register für gefährliche Abfälle in elektronischer Form geführt und qualifiziert elektronisch signiert werden müssen.
Jährlich entsorgt die Zimmermann-Gruppe etwa 250.000 Tonnen Sonderabfall. In diesem Zuge fallen ca. 35.000 Begleitscheine und Übernahmescheine an. „Uns ist wichtig, unsere Kunden weiterhin optimal zu versorgen, auch mit der gesetzlich vorgeschriebenen nun elektronischen Nachweisführung“, erklärt Eberhard Zimmermann jun., einer der Geschäftsführer der Zimmermann-Gruppe. Dazu hat die Unternehmensgruppe bereits im Sommer 2008 rechtzeitig ein umfangreiches Projekt zur eANV (elektronisches Abfallnachweisverfahren)-Einführung aufgesetzt, unterstützt durch die Consist ITU und die GIPA mbH, und in neues Equipment sowie Fortbildungsmaßnahmen ihrer Mitarbeiter investiert. Im April 2010 konnte die elektronische Abwicklung der Nachweisdokumente für alle, die das Zimmermann-Portal nutzen, daher zuverlässig starten. Auch hat das Entsorgungsunternehmen alle eigenen Fahrer mit Signaturkarten ausgestattet und fachgerecht in der Handhabung geschult. Somit können alle Fahrer die Übernahme der Abfälle wie bisher direkt beim Erzeuger durch ihre jetzt elektronische Unterschrift quittieren.
Ihren Kunden bietet die Zimmermann-Gruppe ein „Rundum-sorglos-Paket“: Das Unternehmen versorgt seine Kunden bequem direkt an ihrem Standort mit Signaturkarten, druckt den jeweiligen Personen- und Unternehmensnamen auf und schaltet die Signaturkarte innerhalb weniger Minuten frei. Sie kann dann sofort eingesetzt werden. Das Entsorgungsunternehmen weist seine Kunden in den richtigen Umgang mit der Karte mit eigens hierfür ausgebildetem Personal ein, stellt Kartenleser bereit und übernimmt die Anmeldung bei der ZKS (Zentralen Koordinierungsstelle Abfall). Für die Kunden gibt es somit keine Beschaffungsengpässe, keine langen Wartezeiten auf Karten und Lesegeräte oder Schwierigkeiten bei der Freischaltung.
Die Herausforderung für die nächsten Monate wird das Heranführen möglichst vieler weiterer Kunden an den 1. Februar 2011 sein, denn ab diesem Zeitpunkt gilt dann auch für Abfallerzeuger und -beförderer die Pflicht zur qualifizierten elektronischen Signatur.
Bereits jetzt werden auf Wunsch des Kunden alle eANV-Belege im Zimmermann-Kundenportal qualifiziert elektronisch signiert. Die Registerführung übernimmt das Entsorgungsunternehmen kostenfrei. Quelle: Zimmermann-Gruppe
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Artikel vom: 09.07.2010 05:34
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