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Nürnberg - Auf dem pazifischen Ozean schwimmt die größte Plastikinsel weltweit. Auf einer riesigen Fläche der Größe Zentraleuropas bedecken beispielsweise ausgediente Plastiktüten, Shampooflaschen und Zahnbürsten die Wasseroberfläche. Und auch im Indischen Ozean, Atlantik, Mittelmeer sowie in Nord- und Ostsee haben sich Unmengen an Plastikabfall angesammelt. Im Rahmen seiner globalen Initiative “Vac from the Sea“ will Electrolux jetzt etwas gegen das Problem der Meeresverschmutzung tun.

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Grafik: Electrolux
Staubsauger aus dem Meer

Zusammen mit Experten und freiwilligen Helfern wird der Hausgerätehersteller den wertvollen Rohstoff bergen, durch Recycling aufbereiten und zur Produktion einer limitierten Edition von Staubsaugern nutzen. Mit der Aktion will das Unternehmen die Entwicklung des Kunststoffrecyclings und die Produktion nachhaltiger Hausgeräte vorantreiben. Zudem sollen Entscheidungsträger und Verbraucher auf das Problem der Meeresverschmutzung durch Plastikabfälle aufmerksam gemacht werden.

„Wir tragen alle Verantwortung für unsere Umwelt. Dieses Thema ist viel zu wichtig, um es allein der Politik zu überlassen. Unternehmen und Verbraucher sind gleichermaßen in der Pflicht. Als einer der weltweit größten Hersteller von Haushaltsgeräten beliefern wir Millionen von Kunden mit Geräten aus Kunststoff. Wir nehmen unsere Verantwortung daher auch als Chance wahr, das Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu schärfen und Verbraucherentscheidungen positiv zu beeinflussen“, so Cecilia Nord, Vice President, Floor Care Environmental & Sustainability Affairs, Electrolux.

Hohe Nachfrage, knapper Rohstoff

Bereits seit Jahren produziert Electrolux Hausgeräte aus recycelten Rohstoffen. „Unseren Ingenieuren ist es bereits gelungen, die Staubsauger unserer Green-Produktreihe zu 70 Prozent aus aufbereitetem Plastik herzustellen. Langfristig gesehen streben wir aber natürlich einen Anteil von 100 Prozent für alle Produktreihen an“, sagt Jonas Magnusson, Product Marketing Manager bei Electrolux. Haupthindernis bei der Erhöhung des Anteils an recyceltem Rohmaterial für die Produktion neuer Gebrauchsgegenstände war bislang die weltweit knappe Verfügbarkeit des Materials. Doch aufgrund des gesteigerten Umweltbewusstseins in der Gesellschaft wächst die Nachfrage an nachhaltig produzierten Haushaltsgeräten. Diese zu befriedigen war bisher eine Herausforderung.

Schätzungen zufolge werden derzeit weniger als 1 Prozent aller produzierten Kunststoffe recycelt, der Rest wird einfach entsorgt. Auf den Weltmeeren jedoch sind große Mengen des wertvollen Rohstoffes verfügbar. Einer Umfrage des Umweltprogrammes der Vereinten Nationen (UNEP zufolge treiben mittlerweile 18.000 Plastikteile auf jedem Quadratkilometer Meeresfläche. „Was die Welt braucht, ist ein besseres Plastik-Karma – ein Gleichgewicht zwischen nicht mehr gebrauchten Kunstoffteilen und dem Bedarf an recyceltem Plastik für die Produktion neuer Gegenstände und Geräte“, fordert Cecilia Nord.

Verbraucher können sich engagieren

Die vorerst begrenzte Anzahl der aus recyceltem Material hergestellten Staubsauger wird noch in diesem Jahr auf Ausstellungen und Designevents präsentiert und versteigert. Der Erlös soll wissenschaftlichen Studien zum Thema Recycling sowie Meeresschutzorganisationen zugute kommen.

Auf der Facebook-Seite facebook.com und dem Twitter-Kanal twitter.com finden sich eine Reihe von Links zu Initiatoren und Organisationen, die Unterstützung benötigen. Daneben stehen Möglichkeiten zur Beteiligung sowie aktuelle Meldungen zur Intitiative „Vac from the sea“ zur Verfügung.

Quelle: Electrolux

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Artikel vom: 12.07.2010 08:26
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