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Bremen - Nach der Wirtschafts- und Finanzkrise werden in Osteuropa Investoren für Kraftwerksprojekte nach Ansicht der befragten Marktexperten dringend gesucht. Ein großer Anteil der in Osteuropa bestehenden Kraftwerke müssen altersbedingt oder wegen Nichterfüllung von EU-Umweltstandards ersetzt oder modernisiert werden, meldet das Trend- und Marktforschungsinstitut trend:research.

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trend:research GmbH
Bis 2020 wäre in den betrachteten Ländern bei gleichbleibendem Strombedarf ein Zubau bzw. Retrofit von Anlagen mit ca. 80 Gigawatt (GW) an installierter Leistung nötig, sollten die bestehenden Kraftwerke nach ihrer vorgesehenen Laufzeit vom Netz gehen. Die osteuropäischen Staaten setzen dabei vordringlich auf die Energieträger Gas und Kernkraft. So sind etwa in der Slowakei Kernkraftwerksblöcke im Bau, eine Vielzahl weiterer Blöcke ist geplant. Daneben erfolgen Investitionen in Großkraftwerksprojekte (Neubau und Retrofit) in den Bereichen Kohle und Erdgas, z.B. in Polen und Serbien.

Bei den meisten Projekten stellen die Finanzierung, politische Hindernisse und langwierige Genehmigungsverfahren Projektrisiken dar. Gemäß Projektranking von trend:research haben etwa 80 - 85 Kraftwerksprojekte eine hohe Umsetzungswahrscheinlichkeit. Im Referenzszenario von trend:research steigt die installierte Leistung in Osteuropa (inkl. Russland) von 400 GWel auf ca. 500 GWel im Jahr 2030. Da der Strombedarf in 2030 den Zubau an Kapazitäten in der Prognose übersteigt, droht Osteuropa eine Versorgungslücke.

Weitere Informationen und Bestellung der Studie unter trendresearch.de.

Quelle: trend:research GmbH

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Artikel vom: 13.07.2010 09:25
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