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Frankfurt am Main - Kartoffelschalen, Salatstrünke und Speisereste – was gemeinhin in die Biotonne wandert, wird vielerorts bereits in kleinen Kraftwerken zu Energie. Und der Markt für diese Art der Stromgewinnung wächst, in Deutschland wie in Europa. In Bayern werden bereits fünf Biomüll-Kraftwerke betrieben. Eines davon arbeitet seit zwei Jahren in München und deckt den Strombedarf von 1900 Haushalten ab. Und seit dem vergangenen Jahr ist ein Biogas-Kraftwerk im Main-Taunus-Kreis am Netz. Im Ennepe-Ruhr-Kreis soll noch diesen Sommer eine Entscheidung zum Bau eines Biomüll-Kraftwerks fallen, das 30 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen könnte. Drei Beispiele, die den Trend bestätigen, dass die Verstromung von Bioabfällen im Kommen ist.

Blockheizkraftwerk Minden
Foto: ©meyertobi/PIXELIO
Das besagt auch eine Studie von Frost & Sullivan: Der Frankfurter Unternehmensberatung zufolge wird der Markt für Energie aus organischem Abfall in Europa bis 2016 auf 3,6 Milliarden US-Dollar anwachsen. Der deutsche Markt machte bereits im Jahr 2009 mehr als drei Viertel des europäischen Gesamtmarkts aus und erwirtschaftete über 998 Millionen US-Dollar. Begünstigt haben dieses Wachstum staatliche Maßnahmen und die Unterstützung der Banken. Solche Maßnahmen werden nun auch in anderen europäischen Ländern wie Italien eingeführt.

Daher ist zu erwarten, dass diese Märkte in den nächsten fünf bis zehn Jahren ebenfalls stark wachsen. Unternehmen gibt Frost & Sullivan daher Folgendes auf den Weg: „Wer in diesem Sektor agiert oder in ihn investiert, sollte das Risiko, das Nachfragewachstum in diesen Ländern zu verpassen, abwägen und an Plänen für eine internationale Expansion und Investitionen arbeiten.“

Diese Zeichen der Zeit erkennt auch SKD GmbH: „Eine neue Studie des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) zeigt, wie sich bis zum Jahr 2050 eine zuverlässige, kostengünstige und robuste Energieversorgung mit erneuerbaren Quellen in Deutschland erreichen lässt. Dazu wird neben der Energiegewinnung aus Wind und Sonne auch zunehmend die Biomüllverstromung beitragen. Wir erkennen das Potenzial dieses Verfahrens. Deshalb werden wir vermehrt Unternehmen, die in diesem Sektor tätig sind, bei der Zusammenstellung unserer Produktportfolios zur steueroptimierten Kapitalanlage berücksichtigen“, kündigt Monika Fauser, Geschäftsführerin von SKD, an.

Quelle: SKD Steueroptimierte Kapitalanlagen Deutschland GmbH /openPR

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Artikel vom: 19.07.2010 08:22
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