Berlin - Wer Verkaufsverpackungen in den Restmüll wirft statt in die gelbe Tonne, zahlt doppelt. Denn er hat schon im Laden für die Leerung der gelben Tonne oder des gelben Sacks sowie für die Entsorgung von Glas- und Papierverpackungen bezahlt - inbegriffen im Kaufpreis. Landet die Verpackung also in der grauen Restmülltonne, zahlt man die Müllabfuhr extra. Indem Verbraucher ihren Abfall mit Verstand und System entsorgen, senken sie ihre Abfallgebühren. Das schreibt die Zeitschrift Finanztest in ihrer August-Ausgabe.
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| Stiftung Warentest |
In einigen Städten sind alle Tonnen bis auf die Restmülltonne kostenlos. Hier zeigt sich, wie die Kommunen, die das Abfallwesen organisieren, ihre Bürger zum Mülltrennen bewegen können. Denn sie entscheiden nicht nur über die Höhe der Gebühren, sondern auch, ob gelbe Tonnen, Papier-, Bio- oder Glastonnen aufgestellt werden oder ob die Bürger Glas, Papier oder Leichtverpackungen zu Wertstoffhöfen oder Containern bringen müssen.
Der ausführliche Report „Müllgebühren“ ist in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter test.de/muellgebuehren zu finden. Quelle: Stiftung Warentest
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Artikel vom: 23.07.2010 08:57
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