Wiesbaden - Die Entwicklung eines globalen Emissionshandels hängt wesentlich von den USA ab. Erst wenn sich in den Vereinigten Staaten ein verbindliches Emissionshandelssystem durchgesetzt hat, werden andere Länder nachrücken. Doch wie weit sind die USA in Emissionshandel und Klimaschutz heute?
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| Foto: ©MartinFiedler/PIXELIO |
Im Gegensatz zum Scheitern der internationalen Verhandlungen in Kopenhagen über ein rechtlich verbindliches Abkommen haben die USA national neue Weichen für den Klimaschutz gestellt: Ein einheitliches Klimaschutzgesetz gehört zu den wichtigsten Projekten des neuen US-Präsidenten Barack Obama. Dieses sieht CO2-Grenzwerte und die Einführung eines bundesweiten Emissionshandels vor.
Schon jetzt zeigen freiwillige Instrumente wie die Klimabörse Chicago Climate Exchange (CCX), dass der Handel mit Emissionsrechten in den USA Erfolg haben kann. Darin bestehen auch für hessische Unternehmen große Chancen.
Während der halbtägigen Informationsveranstaltung in Frankfurt erörtern Experten die Frage, ob der Schritt vom freiwilligen Emissionshandel zu einem verpflichtenden US-Emissionshandels-System möglich ist. Sie klären über die aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Akzeptanz des Klimaschutzes in den USA auf. Des Weiteren erläutern sie die Rolle von Offset-Krediten, stellen bevorzugte Technologiefelder vor und beleuchten die damit verbundenen Möglichkeiten für Deutschland und Europa.
Kontakt: HA Hessen Agentur GmbH, Focal Point CDM/JI, Tel. 0611/774-8419, E-Mail tina.knispel@hessen-agentur.de, Internet transferstelle-emissionshandel-hessen.de Quelle: Hessen Agentur, Transferstelle Internationaler Emissionshandel
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Artikel vom: 28.07.2010 08:32
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