Lohne - Im neugebauten Bauhof der oldenburgischen Stadt Lohne sorgt ab sofort ein Biomassen-Warmlufterhitzer für angenehmes Raumklima. Gleichzeitig deckt die Anlage den Warmwasser-Bedarf der Büro- und Sozialräume. Zusätzlicher Vorteil für die Gemeinde: Die Hackschnitzel-Heizung ist günstiger als Systeme mit Öl oder Gas und kann sogar mit eigenem Schnittholz betrieben werden.
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| Foto: nordluft GmbH & Co. KG |
Die Hackschnitzel werden automatisiert über eine Schnecke zur Brennkammer befördert; die homogene Mischung der Holzstücke stellt eine kontinuierliche Verbrennung sicher. Gleichzeitig wird über ein Umluftkanalsystem Luft angesaugt und gefiltert, bevor sie durch den Wärmetauscher geleitet wird. „Wegen ihrer geringeren Dichte lässt sich Luft schneller und leichter erhitzen als Wasser, was Brennstoff einspart“, erklärt Cornelius Griefing von nordluft. Die Anlage im Lohner Bauhof erreicht so eine Gesamtleistung von 80 kW, wovon 50 kW auf die Heizung der Luft entfallen. Pro Stunde können 7.000 m³ Luft erwärmt werden, um die Fahrzeug-, Reparatur- und Waschhalle sowie die Werkstatt und Lagerräume zu beheizen. „Darüber hinaus wird die Luft direkt erwärmt, wodurch das ganze Heizsystem einfacher gestaltet werden kann. Die Investitionskosten fallen damit etwa 20 Prozent niedriger aus als bei einer Warmwasserheizung mit Hackschnitzeln“, so Griefing.
Die restlichen 30 kW der Biomasse-Anlage erhitzen über einen Wärmetauscher das Wasser der Pumpen-Warmwasserheizung. Quelle: nordluft Wärme- und Lüftungstechnik GmbH & Co. KG
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Artikel vom: 28.07.2010 09:30
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