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Gif sur Yvette - Die aus gemeinsamen Forschungen zwischen der französischen Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA) und des Energieunternehmens Areva hervorgegangene Technologie des "Kalten Tiegels" wurde am 17. Juni 2010 von Anne Lauvergeon, Präsidentin von Areva, in La Hague (Standort von Areva) eingeweiht. Diese innovative Technologie besteht in der Verglasung von Atommüll und gilt weltweit als einzigartig. Sie ist das Ergebnis einer 25 jährigen Zusammenarbeit zwischen der CEA und Areva im Bereich Forschung.

Kernkraftwerk
Foto: ©korneloni/PIXELIO
Die Technik der Verglasung von hochaktiven Atomabfällen, die bei der Verarbeitung von abgebrannten Brennelementen entstehen, wurde über mehr als 30 Jahre industriell getestet: Sie wurde von der CEA entwickelt und seit 1978 zunächst in Marcoule und ab 1989 in La Hague eingesetzt. Bei der Verglasung wird der flüssige Atommüll in einem speziellen Schmelzofen bei ca. 1250°C mit Glasteilchen vermischt und verschmolzen. Diese heiße Mischung fließt dann in Edelstahlbehälter („Kokillen“) und erstarrt dann jeweils zu einem gläsernen Block. Das Ergebnis ist ein langfristig hocheffizienter Schutzbehälter für Atommüll, der mit einer eventuellen geologischen Speicherung kompatibel wäre.

Die Technologie des "kalten Tiegels" verschafft Areva einen Wettbewerbsvorteil bei der Verarbeitung von Atomabfällen, denn sie ermöglicht die Verglasung einer größeren Palette von hochaktiven Abfällen und bietet eine höhere Leistungsfähigkeit bei der Verglasung. Forschung und Entwicklung zu dieser Technologie "des kalten Tiegels" wurde von der Direktion für Kernenergie (DEN) der CEA auf dem Standort Marcoule durchgeführt.

Weitere Informationen über die High Active Waste-Verglasung kann unter wikipedia.org nachgelesen werden.

Redakteurin: Claire Vaille

Quelle: idw / CEA

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Artikel vom: 29.07.2010 08:31
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