Home / Top-News Abfall / Waste Kreislaufwirtschaft / Recycling Management Energie / Energy Märkte / Markets Unternehmen / Companies Forschung / Research Politik / Policy Recht / Law
Archiv
Zurück Impressum
 

Der Querstromzerspaner von MeWa zeigt seine Vielseitigkeit in der Trennung von Materialverbunden auf der IFAT ENTSORGA in München.

Hallenansicht der Seiba Entsorgungstechnik GmbH
Foto: MeWa
Das ozonschädigende Treibmittel FCKW wird in Deutschland bereits seit den 1990er Jahren nicht mehr in der Herstellung von Sprühdosen verwendet. Heutzutage setzt die Industrie in den Haarsprays, Deodorants Farbsprays und sonstigen Druckzerstäubern andere Mixturen ein. Diese bestehen zumeist aus Propan, Butan oder Dimethylether. Doch auch bei diesen Stoffen ist die Entsorgung alles andere als unproblematisch. Die verwendeten Treibmittel sind leicht brennbar und durch die Druckabfüllung bilden die Dosen in der Zerkleinerung ein hochexplosives Gemisch. Aus diesem Grund stellen vor allem die noch gefüllten Sprühdosen eine erhebliche Gefahr in den Müllverbrennungsanlagen dar.

Die Seiba Entsorgungstechnik GmbH aus Neunkirchen im Saarland hat sich schon 1988 auf die Verwertung von Spraydosen spezialisiert. Seit kurzem übernimmt ein Querstromzerspaner vom Typ QZ 1200 des schwäbischen Maschinen- und Anlagenbauers MeWa das Zerkleinern der Aerosoldosen. Auch die gesamte Abgasanlage wurde auf den neuesten Stand der Technik angepasst. Das Material bezieht Seiba zu einem Teil von Entsorgungsunternehmen aus ganz Deutschland sowie aus Frankreich und den Benelux-Staaten. Die restlichen Mengen sind teilgefüllte Dosen aus der Herstellerindustrie.

Zerlegung nach dem Kettenprinzip
Die Industrie stellt die Aerosoldosen entweder aus Weißblech oder Aluminium her. Neben den eingefüllten Treibgasen und den Kosmetika, Farben oder Lacken enthalten die Behälter noch geringe Anteile an Kunststoffen, die in erster Linie in den Ventilvorrichtungen verbaut werden. Vor allem der niedrige Verschleiß und die deutlich höheren Durchsätze gegenüber den Rotormessern haben den Entsorgungsbetrieb zu dazu bewogen, ihre altgediente Rotorschere durch den QZ von MeWa samt neuer Explosions- und Gasschutzeinrichtung zu ersetzen ...

SEKUNDÄR-ROHSTOFFE 08/2010
Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen SEKUNDÄR-ROHSTOFFE 08/2010,
Seite 32/33.

Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE

Ähnliche Artikel:

Artikel vom: 30.07.2010 14:01
Zurück   
© MSV Mediaservice & Verlag GmbH, Bergstr. 16, D-82239 Biburg
Sekundär-Rohstoffe