Wetzlar - Feinstäube am Arbeitsplatz gelten als gesundheitliche Bedrohung. Um sie schnell und einfach aufzuspüren, hat der Sensor-Spezialist Helmut Hund GmbH eine Serie von Messgeräten in Zusammenarbeit mit führenden Forschungsinstituten der Umwelttechnik entwickelt.
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| Foto: Helmut Hund GmbH |
Weiter gehende Feinstaub-Untersuchungen sind mit dem ebenfalls mobilen "Respicon" möglich. Das kombinierte Staubsammel- und Messgerät kann alle drei Staub-Fraktionen einzeln erkennen, also einatembare, alveolengängige und thoraxgängige Partikel. Die Messung erfolgt sowohl gravimetrisch durch Sammlung des Staubes auf Filtern als auch photometrisch mit aerodynamischer Auftrennung über drei Filterstufen. Durch die einfache Kalibrierung der Photometer mit den gravimetrisch ermittelten Werten erfüllt das Instrument die Anforderungen eines Standardmessverfahrens. Die Präzision der Abscheidung in die einzelnen Staubfraktionen gilt als sehr exakt. Ein Export der Messdaten mit entsprechender Auswertung ist auch hier möglich.
Die Einsatzbereiche der mobilen Staubwächter sind vielfältig und schließen Baugewerbe, Holzverarbeitung, Zementproduktion, Bergbau, Ölnebel bei mechanischer Zerspanung in der Metallindustrie sowie Prozesse mit Schweißen und Schneiden ein. Auch bei der Herstellung von empfindlichen Komponenten wie Kunststoff-Spritzteilen oder medizinischen Produkten muss die Umgebung staubfrei sein. Zur Überwachung der Wirksamkeit von Klima- und Lüftungsanlagen hält der Hersteller die kompakten Systeme für geradezu ideal. Wer Fertigungsprozesse stationär überwachen möchte, sollte allerdings auf Einbaulösungen wie das "TM-F" zurückgreifen und Filter oder gekapselte Maschinen damit ausstatten. Selbst der Einsatz als Rauchsensor ist denkbar.
Die Hund GmbH präsentiert ihre Geräte auf der Fachmesse Leipziger "Arbeitsschutz aktuell 2010" vom 19. bis 21. Oktober in Halle 1, Stand F08. Quelle: Helmut Hund GmbH
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Artikel vom: 13.08.2010 07:42
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