Rotterdam - Im ersten Halbjahr 2010 wurden im Rotterdamer Hafen 213 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen, 14,8 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bei den meisten Güterarten wurden schwarze Zahlen geschrieben: Erze und Schrott +150 Prozent, sonstiges Trockenmassengut +36 Prozent, sonstiges Stückgut +21 Prozent und Container +18 Prozent. Mengenmäßig verzeichnete der Containerumschlag einen Zuwachs um 18 Prozent auf 5,4 Millionen TEU (20-Fuß-Einheiten).
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| Foto: ©Annamartha/PIXELIO |
Der Umschlag von sonstigem Trockenmassengut (vor allem Mineralien für die Herstellung von Glas, Papier, Stahl und Chemieerzeugnissen) stieg um 36 Prozent auf knapp 8 Millionen Tonnen. Die Nachfrage nach Industriegrundstoffen in der EU verzeichnete einen raschen und starken Anstieg. Vor allem die deutschen Auto- und Maschinenbauer spielen eine treibende Rolle. Die Nachfrage aus dem Bausektor bleibt hinter den Erwartungen zurück.
Hans Smits, Generaldirektor der Hafengesellschaft Rotterdam: „Die Wachstumssektoren des vergangenen Halbjahres waren Container und Eisenerz, im ersten Quartal auch Mineralölprodukte. Rotterdam profitiert in starkem Maße vom auflebenden Welthandel, vor allem im Hinblick auf China und Deutschland. Der Gesamtumschlag befindet sich jetzt praktisch auf dem Niveau des Jahres 2008. Im zweiten Halbjahr wird das Wachstum beim Umschlag abflachen. Für das gesamte Jahr wird der Zuwachs erwartungsgemäß bei zirka zehn Prozent liegen. Es wird spannend, ob der Hafen innerhalb eines Jahres den Verlust von 2009 wettmachen kann.“ Quelle: Port of Rotterdam
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Artikel vom: 16.08.2010 11:38
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