Leuna / Mannheim - In einer der modernsten Anlagen in Europa werden in Leuna (Sachsen-Anhalt) jährlich rund 390.000 Tonnen Abfälle aus insgesamt acht mitteldeutschen Landkreisen sowie aus Industrie und Gewerbe zur Energieerzeugung genutzt. Davon konnte sich bei seinem ersten Besuch in der Thermischen Restabfallverwertungs- und Energieerzeugungs-Anlage (TREA) Leuna auch der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, überzeugen.
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| Foto: MVV Energie AG |
Im Beisein zahlreicher Vertreter aus Politik und Wirtschaft der Region betonte Dr. Werner Dub, Vorstandsmitglied der MVV Energie, dass das Unternehmen "mit der TREA Leuna nicht nur die klare strategische Entscheidung für die Abfallverwertung mit Energierückgewinnung weiterhin erfolgreich umsetzt, sondern damit gleichzeitig auch einen wesentlichen Beitrag zu der politisch gewollten sowie ökonomisch wie ökologisch sinnvollen energetischen Nutzung von Haus- und Gewerbeabfällen leistet".
So werden von den beiden Linien jährlich 250.000 Megawattstunden Strom erzeugt. Dies reicht aus, um 70.000 Haushalte mit elektrischer Energie zu versorgen. Rückstände wie Schlacke und Filterasche werden aufbereitet und danach unter anderem im Straßenbau und als Sanierungsbaustoff für Deponien verwertet. Insgesamt wurden dadurch im Leuna seit 2005 40 zukunftssichere Arbeitsplätze geschaffen. Hinzu kommen weitere 150 indirekte Arbeitsplätze, die durch Inanspruchnahme von gewerblichen Dienstleistungen von den Anlagen profitieren.
Zudem garantiert die TREA Leuna den Landkreisen sowie Industrie und Gewerbe eine ökologische Verwertung ihrer Abfälle. Die Anlagen werden nach den strengen Grenzwerten der 17. Bundesimmissionsschutzverordnung betrieben. Quelle: MVV Energie AG
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Artikel vom: 20.08.2010 08:00
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