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Hilpoltstein – Bereits zur Jahresmitte 2010 ist abzusehen, dass sich das Ronald McDonald Haus in Erlangen in diesem Jahr über einen neuen Spendenrekord aus verbrauchten Tintenpatronen und Tonerkartuschen freuen kann. Seit 2006 ruft der Recyclingdienstleister Geld für Müll seine Kunden auf, die Erlöse aus wieder aufbereiteten Patronen und Kartuschen aus Druckern, Kopierern und Faxgeräten zugunsten des Elternhauses zu spenden.

Wiederaufbereitung von Druckerpatronen
Foto: Christian Barth / Geld für Müll
Kamen auf diese Weise im vergangenen Jahr über 6.900 Euro für die Unterbringung von Familien schwer kranker Kinder zusammen, kann Ingrid Hilfers, Leiterin des Ronald McDonald Hauses, für die erste Jahreshälfte 2010 bereits ein Spendenvolumen in Höhe von 6.343 Euro verzeichnen. Der Anstieg der Spendengelder entspricht dem Recyclingerfolg der Geld für Müll GmbH in den zurückliegenden Monaten. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Januar bis Juni) weitete das Unternehmen aus dem fränkischen Hilpoltstein die durch Recycling vermiedenen Büroabfälle um 59 Prozent auf mittlerweile 230 Tonnen aus.

„Durch die 2006 ins Leben gerufene Leergutspende unterstützen viele unserer Kunden die vorbildliche Arbeit der McDonald’s Kinderhilfe Stiftung. Natürlich bedanken wir uns sehr herzlich für dieses vorbildliche Engagement unserer Leergutlieferanten“, erklärt Britta Wegner, Geschäftsführerin der Geld für Müll GmbH. Seit 1998 kauft das Unternehmen bundesweit Druckermodule von über 18.000 Leergutlieferanten auf und führt die Patronen der Ressourcen
schonenden Wiederaufbereitung zu. Für die leer geschriebenen Kartuschen erhalten die GfM-Kunden im Gegenzug eine Vergütung, die sie in voller Höhe dem guten Zweck widmen können.

Diese finanzielle Hilfe fließt unmittelbar in die Deckung der Betriebskosten des Ronald McDonald Hauses. In diesem Haus finden jährlich bis zu 300 Familien schwer kranker Kinder ein Zuhause auf Zeit in der Nähe des Erlanger Universitätsklinikums. So können Eltern, Geschwister und Angehörige während der Behandlung nah bei ihren Kindern sein und ihnen das geben, was die Medizin nicht zu geben vermag: Liebe, Kraft und Zuversicht.

„Unsere jährlichen Betriebskosten belaufen sich auf rund 150.000 Euro“, sagt Ingrid Hilfers. „Dank der Unterstützung durch unsere Paten und Unterstützer können wir einen Großteil dieser Kosten decken“. Das Engagement der Geld für Müll GmbH und ihrer Kunden ermöglicht dem 1995 eröffneten Familienzentrum eine finanzielle Planungssicherheit. „Von den Gebühren für die Müllabfuhr über die Instandhaltung unserer Häuser bis zur geplanten Renovierung unserer Badezimmer ermöglichen unsere Paten damit ganz direkt den betroffenen Familien das Wohnen in unserem Zuhause auf Zeit sowie die freundschaftlich-familiäre Betreuung durch unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter“, so Hilfers.

Quelle: Geld für Müll GmbH

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Artikel vom: 20.08.2010 08:21
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