Wien - Die österreichische Papierindustrie nimmt wieder Fahrt auf und legt großteils erfreuliche Halbjahreszahlen vor. „Gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 zeigen die ersten sechs Monate des Jahres 2010 nach vorläufigen Zahlen ein Mengenwachstum bei der Produktion von Papier, Karton und Pappe von über 11 Prozent, vor allem weil die Nachfrage aus den Hauptmärkten in Westeuropa angezogen hat", urteilt Oliver Dworak, Geschäftsführer der Austropapier. Aber: "Die größten Sorgen bereiten den Unternehmen derzeit neben den Erlösen die hohen Rohstoffpreise bei Zellstoff, Altpapier und Holz, die sich negativ auf die Ertragslage auswirken."
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| Foto: Kürth/Recyclingportal |
„Trotz der stabilen Aufwärtsentwicklung liegen wichtige Indikatoren, insbesondere bei den grafischen Papieren, deutlich unter dem Vorkrisenjahr 2008. Der anhaltend schwierige Geschäftsverlauf in der Druck-Branche und die aufgrund der zunehmenden Exporte von europäischem Altpapier nach China gestiegenen Rohstoffpreise sind dafür nur zwei von mehreren Erklärungen. Die meisten Unternehmen sind in ihren Perspektiven für das zweite Halbjahr grundsätzlich zuversichtlich, das Mengen- und Umsatzniveau des Jahres 2008 wird jedoch deutlich unterschritten werden", schätzt Dworak. Quelle: Austropapier
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Artikel vom: 31.08.2010 07:49
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