Berlin - Das Bundesinstitut für Risikobewertung veranstaltet das 9. BfR-Forum Verbraucherschutz zum Thema "Lebensmittel sicher verpacken – Gesundheitliche Risiken bei recycelten Materialien".
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| Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) |
Im Bereich Papier, Pappe und Karton zeigen Untersuchungen, dass Papiere und Kartons aus denen der Rohstoff Altpapier entsteht, hohe Mineralölanteile enthalten können. Sie sind auf Zeitungspapier zurückzuführen. Beim Recycling lassen sich diese Rückstände nicht gänzlich entfernen. Das ist problematisch, da die leicht flüchtigen Stoffe von der Lebensmittelverpackung ins Lebensmittel übergehen können.
Beim Recycling von Kunststoffen sind zwar in den vergangenen Jahren bei der Dekontamination von "Post-consumer"-Kunststoffen (z. B. PET-Getränkeflaschen) wesentliche technologische Fortschritte zu verzeichnen. Allerdings werden die Wiederaufbereitungsverfahren durch die zunehmende Einfärbung von PET-Flaschen sowie durch den Einsatz von Multilayern und Beschichtungen vor neue Herausforderungen gestellt. Dank intensiver Forschung kann inzwischen das Ausmaß der Wechselwirkungsprozesse von möglichen Kontaminanten aus dem Recycling-Prozess zwischen PET-Flaschen und eingefüllten Lebensmitteln mit hinreichender Sicherheit bewertet werden.
Das Programm und weitere Informationen für die vom 28. - 29. Oktober 2010 stattfindende Veranstaltung können im Bereich "Veranstaltungen" auf der Homepage des BfR abgerufen werden.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung über die Homepage des BfR bis zum 10.Oktober 2010 ist erforderlich. Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung
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Artikel vom: 13.09.2010 10:01
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