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Oberpullendorf, Österreich - Der Burgenländische Müllverband hat sein 30-jähriges Bestandsjubiläum gefeiert. Unter den rund 300 Gästen konnten BMV-Obfrau Ingrid Salamon und ihr Stellvertreter Werner Gradwohl auch zahlreiche prominente Vertreter aus Wirtschaft und Politik begrüßen. Der Festvortrag von Christian Felber widmete sich dem Thema „Gemeinwohl statt Gewinnstreben – Neue Werte für die Wirtschaft“.

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Burgenländischer Müllverband
Mit dem Zusammenschluss aller Gemeinden des Burgenlandes zu einem landesweiten Abfallverband wurde im Jahr 1980 der Grundstein für eine flächendeckende Abfallwirtschaft im Burgenland gelegt. Zweck der Verbandsgründung war es, im Burgenland ein effizientes, kostengünstiges und bürgernahes Abfallwirtschaftssystem zu installieren. Die Gründung des BMV bedeutete die Abkehr von den bis dahin üblichen wilden Ablagerungen hin zu einer ordnungsgemäßen Abfallverwertung und Entsorgung. Die konsequente Verfolgung der abfallwirtschaftlichen Zielsetzungen und die stete Weiterentwicklung führten dazu, dass das Burgenland heute auf ein landesweit einheitliches Sammel- und Verwertungssystem verweisen kann. Das Burgenland ist damit neben Wien bis heute das einzige Bundesland in Österreich mit einer landesweit einheitlich flächendeckenden Abfallbewirtschaftung. Die Struktur eines landesweiten Verbandes hat sich bis heute bestens bewährt und ist beispielgebend in Österreich, was auch vom Rechnungshof zuletzt bestätigt wurde.

In der 30-jährigen Geschichte der burgenländischen Abfallwirtschaft waren aber zahlreiche abfallwirtschaftliche Anpassungen und organisatorische Maßnahmen notwendig. Diese Anpassungen haben oft vom Einzelnen persönliches Engagement und auch finanzielle Aufwendungen erfordert. Um die Akzeptanz für die notwendigen Maßnahmen zu erreichen, wurde daher vom BMV in den vergangenen Jahrzehnten ein flächendeckendes Informations- und Kommunikationsnetzwerk im Burgenland aufgebaut. Dabei wurde versucht, alle Betroffenen, angefangen von den Kleinsten in den Kindergärten und in den Schulen, die Jugend, die Privathaushalte, die Gemeinden bis hin zu den Entscheidungsträgern in den verschiedenen Organisationen in diesen Kommunikationsprozess einzubinden. Diese jahrzehntelangen Bemühungen um mehr Transparenz und die intensive Kommunikation mit den Kunden zeigen heute sehr deutlich ihre Auswirkungen. Neben dem raschen Reagieren auf die sich ständig ändernden technischen und abfallwirtschaftlichen Anforderungen ist dieses Kommunikationsnetzwerk ein wesentlicher Erfolgsfaktor in der Geschichte der burgenländischen Abfallwirtschaft.

„Die Erfolge der Vergangenheit bestätigen uns in unserer Arbeit sind aber sicher kein Grund uns auf dem Erreichten auszuruhen. Gemeinsam mit den burgenländischen Gemeinden und unseren KundInnen wird es uns gelingen, auch die Herausforderungen in den kommenden Jahren im Interesse der Menschen in unserem Land erfolgreich zu meistern“ betonten BMV-Obfrau Ingrid Salamon und ihr Stellvertreter Werner Gradwohl im Rahmen des Festaktes im Kulturzentrum Mattersburg.

Quelle: Burgenländischer Müllverband

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Artikel vom: 21.09.2010 09:23
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