Zürich/Brüssel - Über die Praxis der Produzentenverantwortung in den kommenden zehn Jahren haben auf ihrer gerade beendeten Konferenz in Zürich die 38 Mitgliedsorganisationen des WEEE Forum zusammen mit den Produzenten von Elektro- und Elektronikgeräten, mit Vertretern von Behörden, Aufsichtsorganen, Recyclern, Handel, Wissenschaft und NGOs debattiert. Der Themenkatalog der Konferenz reichte von neuen Sammelzielen über die Verwertung von Elektro- und Elektronikschrott bis hin zur Schaffung neuer Geschäftsmodelle.
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| WEEE Forum |
Darüber hinaus begrüsste das WEEE Forum den Vorstoss des Europäischen Parlaments zu harmonisierten Standards für Sammlung, Lagerung, Logistik und Verwertung von Elektro- und Elektronikschrott. Unter der Bezeichnung Weelabex arbeitet die Organisation zurzeit intensiv an einem Vierjahres-Projekt, in welchem sie zusammen mit Vertretern der Produzenten und der Recyclingindustrie verbindliche Standards für Sammlung, Logistik und Verwertung sowie Instrumente zu deren Durchsetzung erarbeitet. Das Projekt wird durch das Umweltprogramm LIFE der EU mitfinanziert.
"Das WEEE Forum ebnet den Weg zu Standards, welche den Umgang mit Elektro- und Elektronikschrott europaweit deutlich verbessern wird" sagte Pascal Leroy, Generalsekretär des WEEE Forum und Weelabex Projektverantwortlicher. "Diese Standards werden nicht nur die Qualität des Prozesses von der Sammlung bis zur Verwertung optimieren, sondern auch Verbesserungen für die gesamte Gesellschaft mit sich bringen."
Das WEEE Forum wurde im April 2002 gegründet. Es vereint 38 Organisationen ganz Europa. Alle angeschlossenen Organisationen sind offene, nicht gewinnorientierte Rücknahmesysteme, die im Auftrag von insgesamt mehr als 17.000 Herstellerfirmen tätig sind. Quelle: WEEE Forum
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Artikel vom: 24.09.2010 07:40
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