Warendorf - Die Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung (ASA) e. V. begrüßt ihren fünfzigsten Mitgliedsbetrieb: die Trockenstabilat Anlage Aßlar GmbH & Co. KG, die seit 1997 in Solms-Niederbiel Siedlungsabfälle nach dem Prinzip der mechanisch-biologischen Trocknung erfolgreich behandelt. Mit der Trockenstabilat Anlage Aßlar GmbH & Co. KG konnte die ASA innerhalb der letzten Monate insgesamt vier weitere Neuaufnahmen verzeichnen. Sie ist damit ihrem Ziel, die Interessen sämtlicher deutschen Anlagen mit MBA-Technologie zu vertreten, näher gerückt.
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| ASA e. V. |
Durch die Aufbereitung der Abfälle in Anlagen mit MBA-Technologie entstehen jährlich ca. drei Millionen Mg Ersatzbrennstoffe (EBS) mit einem mit Holz bzw. Braunkohle vergleichbaren Heizwert. Die EBS-Inhaltsstoffe sind zu über 50 Prozent biogenen Ursprungs und damit CO2-neutral. Somit tragen die Betreiber von Anlagen mit MBA-Technologie auch dazu bei, die Klimaschutzziele zu erfüllen. Zudem wird durch den EBS-Einsatz in entsprechenden energetischen Verwertungsanlagen ein weiterer Beitrag zum Ressourcenschutz geleistet, da Primärbrennstoffe substituiert werden. Es bedarf daher bei der Aufwertung der stofflichen Verwertung stets der Kontrollfrage, ob der Vorrang der stofflichen Verwertung in der Gesamtbetrachtung tatsächlich auch ökologisch sinnvoll ist.
Die Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung (ASA) e. V. vertritt die Interessen der Betreiber von Anlagen mit MBA-Technologie in Deutschland. Die ASA pflegt eine enge Zusammenarbeit mit dem Bund und den Ländern sowie mit nationalen und internationalen Verbänden aus dem Bereich der Entsorgungswirtschaft. Sie berät und informiert ihre aktuell 50 Mitgliedsbetriebe und fördert den Erfahrungsaustausch sowie die Mitarbeiterqualifizierung. Quelle: ASA e. V. Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung
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Artikel vom: 13.10.2010 08:05
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