Bern - Der Schweizer Bundesrat stellt die Weichen für eine nachhaltigere Wirtschaft. In einem Aussprachepapier hat er die Absicht bekräftigt, in Zukunft klima- und ressourcenschonende Technologien vermehrt zu fördern. Zu diesem Ziel soll ein so genannter Masterplan Cleantech beitragen. Er zeigt auf, wie die Schweiz zum führenden Cleantech-Standort werden kann.
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| Foto: ©Hanspeter Bolliger/PIXELIO |
Trotzdem hat die Schweiz in den letzten zehn Jahren bei der Förderung von klima- und ressourcenschonenden Technologien ihren Vorsprung eingebüsst, weil die internationale Konkurrenz stärker geworden ist. Abzulesen ist dies sowohl an sinkenden Anteilen der Schweiz bei den weltweiten Cleantech-Patenten als auch einem Rückgang der Welthandelsanteile bei Cleantech-Exporten.
Der Bundesrat beabsichtigt mit dem Aussprachepapier grüne Wirtschaft und dem nationalen Masterplan Cleantech, die Förderung von Ressourceneffizienz und sauberen Technologien permanent auf die politische Agenda zu setzen. Ziel ist es, den Ressourcenverbrauch auf ein naturverträgliches Mass zu verringern und gleichzeitig den Werkplatz Schweiz zu stärken und insbesondere bei Cleantech eine Trendumkehr zu bewirken. Neben Cleantech als wichtigen Pfeiler der grünen Wirtschaft setzt der Bundesrat daher seine Akzente beispielsweise auch im Bereich der Ökologisierung des Steuersystems zur Verstärkung der Anreize zur Ressourcenschonung und der Bereitstellung von Informationen zu Umweltverbrauch von Konsum und Produktion.
Die entsprechende sog. Faktenblätter Grüne Wirtschaft nehmen Stellung zu 1. Sechs Handlungsfeldern für eine Grüne Wirtschaft, 2. Bereits eingeleitete Schritten in Richtung grüne Wirtschaft und 3. zur Grünen Wirtschaft international. Die Faktenblätter Masterplan Cleantech Schweiz beleuchten 4. Die Situation im Cleantech-Bereich und enthalten 5. Auszüge der Resultate des Masterplans Cleantech Schweiz. Sie können bei bafu.admin.ch heruntergeladen werden.
Die Umsetzung des nationalen Masterplans Cleantech und die konkreten Vorschläge, was dafür zu tun sei, erfolgt nach der Innovationskonferenz vom 4. November in den entsprechenden Politikbereichen, z.B. der Umwelt- und Energiepolitik, der Bildungs-, Forschungs- und Innovationspolitik sowie in der Wachstumspolitik des Bundes. Über die Umsetzung hin zur grünen Wirtschaft wird dem Bundesrat bis Ende 2012 Bericht erstattet. Quelle: Bundesamt für Umwelt BAFU
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Artikel vom: 04.11.2010 08:37
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