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Düsseldorf -- Der Markt für Aluminium-Verpackungen hat weiter zugelegt: Die Hersteller von Verpackungen aus Aluminium verzeichneten bereits im Jahr 2010 ein erfreuliches Absatzplus und zeigten sich gut erholt von der Wirtschaftskrise. Mit 405.100 Tonnen (t) Folien, Tuben, flexiblen Verpackungen sowie Aerosol- und Getränkedosen aus Aluminium produzierten die Hersteller von Aluminiumverpackungen 13,6 Prozent mehr als im Vorjahr (2009: 356.600 t).

Nikoläuse in Alufolie
Foto: Gabi Schoenemann/PIXELIO
Auch der Start in das Jahr 2011 verlief mit einem Plus von rund 10 Prozent bei Auftragseingängen und Ablieferungen sehr dynamisch. Die Produktionskapazitäten sind damit gut ausgelastet. Insgesamt profitieren die Hersteller von Aluminiumverpackungen von der allgemein guten Konsumstimmung.

"Die Konsumenten setzen hohes Vertrauen in eine positive wirtschaftliche Entwicklung. Das unterstützt den Konsum, und die Nachfrage nach unseren Produkten wächst", so Stefan Glimm. "Und dieser positive Trend dürfte in den nächsten Monaten auch anhalten." Die starke Nachfrage kommt aus den wichtigsten Märkten für Aluminiumverpackungen, der Kosmetik-, Pharma-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie.

Sorgen bereitet der Branche weiterhin der erhebliche Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise. So üben die stark gestiegenen Kosten zum Beispiel für Kunststoffe, Druckfarben oder Lacke um zweistellige Prozentzahlen einen deutlichen Ertragsdruck auf die Hersteller von Aluminiumverpackungen aus. Hinzu kommen Rohstoff-Verknappungen durch Lieferengpässe etwa bei Zulieferprodukten aus Kunststoff.

Die Hersteller von Aluminiumverpackungen sind im GDA in den Fachverbänden Aluminiumfolien, Flexible Verbundstoffe sowie Tuben, Dosen und Fließpressteile zusammengeschlossen. Die insgesamt 30 Mitgliedsfirmen sind meist mittelständisch organisiert und haben rund 15.000 Beschäftigte. Rund 65 Prozent ihres Absatzes erzielen sie in der Lebensmittelindustrie, etwa 15 Prozent gehen in die Pharma- und Kosmetikindustrie. Zudem verkaufen die Firmen an technische Anwender, vorwiegend aus den Industriebereichen Bau, Automobil, Elektrotechnik, Chemie und Druck.

Quelle: Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V.

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Artikel vom: 27.04.2011 08:00
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