Bremen -- "Der Markt für das Recycling von Kunststoffen in Mitteleuropa bis 2020" heißt ein neues Studienprojekt, an dem das Marktforschungsinstitut trend:research arbeitet. Insbesondere Industrie und Gewerbe versprechen sich einen monetären Vorteil von der Schaffung geeigneter Recyclingverfahren. In vielen Bereichen des Produzierenden Gewerbes wie z. B. der Automobilindustrie werden Kunststoffe in großen Mengen eingesetzt, wobei vergleichsweise sortenreine Abfälle anfallen. Anders ist dies mit den zunehmenden Post-Consumer-Kunststoffabfällen im Siedlungsabfall.
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| Quelle: trend:research GmbH |
Nach der Finanz- und Wirtschaftskrise ist die Nachfrage nach Altkunststoffen wieder deutlich gestiegen, und auch die Preise ziehen wieder an. Darüber hinaus ist der europäische Markt jedoch insbesondere für Folienabfälle stark vom Export nach Asien abhängig.
In einigen in der Studie betrachteten Ländern – z.B. Deutschland, Österreich und der Schweiz – ist das Kunststoffrecycling schon weit vorangeschritten, während es sich in Frankreich und dem Vereinigten Königreich erst langsam etabliert. Eine zunehmende Rolle im Bezug auf die Recyclingwirtschaft in Mitteleuropa werden in den nächsten Jahren außerdem Polen und Tschechien spielen.
Ausgehend von den aktuellen Rahmenbedingungen analysiert die Potenzialstudie „Der Markt für das Recycling von Kunststoffen in Europa bis 2020“ die Marktentwicklung, die technische Machbarkeit und den ökologischen Nutzen des Recyclings von Kunststoffabfällen aus dem Siedlungs- und Gewerbeabfall in Europa bis 2020. Untersucht wird der Markt in den Ländern Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Niederlande, Österreich, Polen, Schweiz, Tschechien sowie dem Vereinigten Königreich.
Weitere Informationen unter trendresearch.de Quelle: trend:research GmbH
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Artikel vom: 02.05.2011 09:17
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