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Wiesbaden -- Im Jahr 2009 fielen in Deutschland knapp 360 Millionen Tonnen Abfall an. Davon waren rund 94 Prozent nicht gefährliche Abfälle und 22.282.000 Tonnen Sonderabfälle. Insgesamt wurden 75 Millionen Tonnen beseitigt, davon rund 55,5 Millionen Tonnen abgelagert, 14,5 Millionen Tonnen thermisch beseitigt und etwas über 5 Millionen Tonnen zur Beseitigung behandelt. Rund 284 Millionen Tonnen an Abfällen wurden verwertet, davon rund 25 Millionen Tonnen (9 Prozent) energetisch und 258.858.000 Tonnen (91 Prozent) stofflich. Das teilt das Statistische Bundesamt (destatis) in seiner vorläufigen Abfallbilanz 2009 mit.

Altglasentsorgung
Foto: ©Gabi Schönemann/PIXELIO
Dadurch wurde eine Verwertungsquote von von 79 Prozent und eine Recyclingquote von 72 Prozent erreicht. Bei den Sonderabfällen lagen die Quoten bei 69 bzw. 60 Prozent, bei den ungefährlichen Abfällen erreichten sie 80 bzw. 73 Prozent.

Die Brutto-Menge der insgesamt angefallenen Abfälle fiel im Vergleich von 2008 und 2009 um sechs Prozent von rund 383 Millionen Tonnen auf 360 Millionen Tonnen.

Die Aufkommen reduzierte sich um rund 7 Prozent, und zwar bei den Sonderabfällen von 23.784.000 Tonnen auf 22.282.000 und bei den ungefährlichen Abfällen von rund 359 Millionen Tonnen auf 337 Millionen Tonnen.

Die vollständige vorläufige Bilanz kann unter destatis.de heruntergeladen werden.

Quelle: Statistisches Bundesamt (destatis)

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Artikel vom: 08.06.2011 08:25
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