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Berlin -- Das Jahr 2011 steht für die DGAW ganz im Zeichen der Wissenschaft. Daher war auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der DGAW am 17. Juni an der TU Berlin die Vergabe zweier Stipendien an den wissenschaftlichen Branchennachwuchs ein wesentlicher Programmpunkt.

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Quelle: DGAW
In ihrem Grußwort übermittelte Bildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan ihren Dank an die DGAW dafür, eine nachhaltige Wirtschafts- und Lebensweise im Bewusstsein der Menschen in unserem Land zu verankern und die wissenschaftliche Beschäftigung mit den Themen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung mit der Vergabe von Stipendien zu fördern. Die Initiative der Gesellschaft und ihrer Kooperationspartner, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu unterstützen und in gute Ideen zu investieren, bezeichnete sie als die nachhaltigste Form der Zukunftsvorsorge in einer modernen Gesellschaft.

Prof. Dr. Gerhard Rettenberger, Vorstandsmitglied der DGAW, berichtete über den Ende März 2011 durchgeführten 1. Wissenschaftskongress „Abfall- und Ressourcenwirtschaft“ in Straubing. Hier erhielten die beiden besten Arbeiten in den Kategorien Vortrag und Poster abschließend einen namhaften Geldpreis, der von Unternehmen der Branche gesponsert wurde.

Als Gastredner hatte die DGAW Dr. Thorsten Clajus von der Fa. Merck KGaA gewinnen können. Er betonte die entscheidende Rolle der Verknüpfung von Industrie und Wissenschaft für eine nachhaltige Produktion und stellte in einem eindrucksvollen Vortrag dar, wie Abfallproduzenten einen effektiven Beitrag zur Ressourcenschonung leisten können.

Im Anschluss daran verlieh die DGAW zwei Stipendien an Teilnehmer des Wissenschaftskongresses in Höhe von je 4.000 Euro für Forschungsarbeiten im Bereich Rohstoff- und Recyclingwirtschaft. Die Stipendiatin Ramona Götze stellte ihre Forschung zur Rückgewinnung von seltenen Metallen vor. Stipendiat Nicolas Escalante konnte seine Arbeit zum Thema „Modellbildung und Simulation für die strategische Planung der nachhaltigen Abfallwirtschaft und des Ressourcenmanagments in Megacities in Entwicklungs- und Schwellenländern“ aufgrund einer Forschungsreise leider nicht persönlich präsentieren.

Der nächste Wissenschaftskongress der DGAW wird im ersten Quartal 2012 in Rostock in Kooperation mit dem Institut für Umweltingenieurwesen der Universität Rostock stattfinden. Nähere Informationen zu weiteren geplanten Veranstaltungen und Aktivitäten der DGAW sind unter dgaw.de zu erfahren.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e. V. (DGAW)

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Artikel vom: 22.06.2011 06:46
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