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Wien -- Besonders besorgniserregende Substanzen sollen langfristig in einem Anhang der EU-Chemikalienverordnung REACH aufgenommen und damit strengen Prüfungs-, Zulassungs- oder Verbotsverfahren unterzogen werden. Die "Kandidatenliste" der Europäischen Chemikalienagentur ECHA wurde nun um 20 Substanzen erweitert, darunter das bei der Herstellung von Farben, Reifen und Klebstoffen verwendete Octyphenol.

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Quelle: ECHA
Die Kandidatenliste für potenziell zu verbietende Stoffe im Anhang XIV der REACH-Verordnung enthält zur Zeit 73 gefährliche Substanzen, bis Ende 2012 sollen es laut Plan 136 werden. Die Stoffe werden durch die Mitgliedstaaten der EU vorgeschlagen und in einem Ausschuss diskutiert, bevor sie auf die Kandidatenliste kommen.

Das deutsche Umweltbundesamt (UBA) bezeichnete die Übernahmen von Octyphenol auf die Liste als "ersten Erfolg gegen einen hormonähnlichen Stoff". Außerdem wurden verschiedene Chrom- und Kobaltverbindungen sowie Trichlorethylen aufgenommen.

Der aktuelle Stand der Kandidateliste der Europäische Chemikalienagentur kann unter echa.europa.eu eingesehen werden.

Quelle: DNR - Deutscher Naturschutzring

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Artikel vom: 05.01.2012 11:43
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