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Düsseldorf -- Die Weltstahlproduktion stieg bis November um gut 7 Prozent, getragen von China. Die Weltaluminiumproduktion erhöhte sich bis November 2011 um 7 Prozent. Die weltweite Kupferraffinadeproduktion stieg bis September 2011 um 2,8 Prozent, getragen von einem starken Anstieg der Erzeugung aus Sekundärrohstoffen (12 Prozent). Dies teilt die Deutsche Industriebank IKB in ihrer neuesten Rohstoffpreis-Information mit.

Schrottpreise
Quelle: EUWID; Grafik: IKB
In den letzten Monaten war bei der Weltstahlproduktion ein leichter Nachfragerückgang durch das schwächere Wirtschaftswachstum zu beobachten. Die Spot-Preise für Eisenerz gaben im November nochmals nach und sind auf dem niedrigsten Niveau der letzten 15 Monate. Dagegen zogen die Schrottpreise zum Jahresende noch einmal an. Die Weltstahlpreise gaben etwas nach, wobei Flacherzeugnisse mit -3 Prozent stärker betroffen waren als Langprodukte mit -1 Prozent. Es wird mit einer zum Jahresanfang anziehenden Tendenz für Stahlpreise gerechnet.

Bei der Weltaluminiumproduktion legte die Golfregion um über ein Viertel, China um fast 10 Prozent und Westeuropa um rund 7 Prozent zu. Die übrigen Regionen blieben unter dem weltweiten Durchschnitt. Die Lagervorräte der Börsen steigen an, wobei die LME einen neuen Rekordwert erreichte. Diejenigen der Hersteller wurden leicht zurückgefahren. Die Preise reduzierten sich wieder auf unter 2.000 US-Dollar je Tonne. Sekundärlegierungen bewegten sich nur leicht unter dem Niveau von Primäraluminium. Die Tendenz bei Primäraluminium: Bewegung um 2.000 US-Dollar pro Tonne in einer Bandbreite von 200 US-Dollar, bei Sekundäraluminium rund 100 US-Dollar pro Tonne darunter.

Die globale Primärproduktion von Kupfer legte - im Gegensatz zur Sekundärproduktion - nur um 1 Prozent zu. Die Kupfernachfrage stieg ebenfalls um rund 1 Prozent, wobei die EU, USA und China leichte Rückgänge verzeichneten. Dagegen stieg die Nachfrage in Russland und Indien stark an. Die Lagervorräte der LME gingen weiter auf unter 380.000 Tonnen zurück. Im Verlauf des Dezember blieben die Preise bei leichter Unterversorgung im Durchschnitt bei gut 7.500 US-Dollar pro Tonne. Tendenz: Bewegung um 7.500 US-Dollar pro Tonne mit einem Band von 1.000 US-Dollar pro Tonne um diese Marke.

Quelle: Deutsche Industriebank IKB

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Artikel vom: 06.01.2012 16:27
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