Bonn -- Deceuninck will die PVC-Recyclinganlage des im belgischen Brügge ansässigen Unternehmens Verpola nv erwerben. Zusätzlich zu der bereits vorhandenen Recyclingkapazität in seinem PVC-Extrusionsbetrieb in Gits erhöht Deceuninck damit seine jährliche Recyclingkapazität auf 20.000 Tonnen. Die gesamte Anlage wird in die Infrastruktur der bestehenden Rohstoffproduktion im belgischen Diksmuide integriert. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf drei Millionen Euro. In Kürze werden in diesem Betrieb voraussichtlich 13 Mitarbeiter beschäftigt sein.
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| Foto: Axion Consulting |
Tom Debusschere, CEO, erläutert: "Wir bei Deceuninck vertrauen auf "Building a sustainable home" (nachhaltiges Bauen). Deshalb fertigen wir nachhaltige Bauprodukte mit überlegenen Wärmedämmeigenschaften und das bei einem Minimum an Materialverbrauch während ihrer 50-jährigen Lebensdauer. Wenn sie ihr 'Lebensende' erreicht haben, werden unsere Produkte recycelt und zu neuen Rohstoffen verarbeitet. Diese strategische Investition macht unserer Unternehmensphilosophie konkret greifbar: Wir bieten unseren Fensterherstellern und -monteuren eine Komplettlösung an. Fenster aus den siebziger und achtziger Jahren, die das Ende ihrer Nutzungsphase erreicht haben, werden zu unserer Recyclinganlage in Diksmuide gebracht - unserer Produktionsstätte für Rohstoffe."
Denn, so Tom Debusschere weiter: "Grundsätzlich ist Recycling ja nichts anderes als eine zusätzliche Rohstoffquelle. Außerdem garantiert diese Investition einen geschlossenen Kreislauf für alle unsere Produkte auf dem Markt: sowohl PVC, das Holz-Kunststoffverbundmaterial Twinson als das neu eingeführte glasfaserverstärkte PVC." Quelle: Arbeitsgemeinschaft PVC und UMWELT e.V.
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Artikel vom: 26.01.2012 08:27
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