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Kiew -- Mitglieder des ukrainischen Parlaments haben vorgeschlagen, das ökologische Bewusstsein der Ukrainer über ihr Portemonnaie zu schärfen. Ihrer Meinung nach können nur Geldbußen ihre Landsleute lehren, Kunststoffe, Glas und Essensreste in getrennte Mülltonnen zu werfen. Der entsprechende Entwurf No. 10075 "Änderungen bestimmter Gesetze zur Regelung ukrainische Abfallbehandlung" wurde am 17. Februar im Parlament registriert, meldete das ukrainische online-Magazin "The day weekly digest".

Batterien-Sortieranlage
Foto: GRS-Stiftung
Das Beispiel Batterien zeigt, warum. In Europa - so das Magazin - gibt es lediglich drei Anlagen, um gebrauchte Batterien zu behandeln. Neben je einer in Deutschland und in Frankreich nahm im September 2011 die dritte in der Ukraine die Arbeit auf, betrieben von Argentum, einem öffentlichen Unternehmen aus Lviv. Allerdings ist das dortige Aufkommen an Batterien gering, weil schlecht organisiert. Trotz einer Kapazität von einer halben Tonne täglich wurde während sechs Monaten kaum eine halbe Tonne Batterien gesammelt. "Wir wissen, wie es geht, aber wir haben nichts, womit es ginge", erklärte der stellvertretende Argentum-Direktor Taras Kohut dem Magazin.

Ähnliche Probleme wie mit dem Recycling von Batterien bereitet in der Ukraine der Elektro(nik)-Schrott. Der Gesetzentwurf sieht nun die Festsetzung von Geldbußen für den unsachgemäßen Umgang mit Hausabfällen vor und will die Deponierung unbehandelter Abfälle unterbinden.

Der vollständige Artikel über die Abfallwirtschaft in der Ukraine kann unter day.kiev.ua eingesehen werden.

Quelle: Ukrainian Press Group

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Artikel vom: 05.03.2012 09:22
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