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Düsseldorf -- Die Hersteller von Verpackungen aus Aluminium zeigen sich zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2011. Mit 401.300 t Tonnen Folien, Tuben, sowie Aerosoldosen und Getränkedosen aus Aluminium produzierten die Hersteller von Aluminiumverpackungen nahezu auf dem Spitzenniveau des Vorjahres (2010: 405.000 Tonnen). "Wir verzeichnen zwar einen leichten Produktionsrückgang von minus einem Prozent, dieses hängt jedoch mit technischen Entwicklungen zusammen", erklärte Christian Wellner, Geschäftsführer des Gesamtverbandes der Aluminiumindustrie e.V. (GDA) in Düsseldorf.

Aluminiumschrott
Foto: ©Stihl024/Pixelio
Insgesamt hat sich die Produktion in den einzelnen Verpackungssegmenten im vergangenen Jahr stabil entwickelt. Die Nachfrage nach Aluminiumtuben bewegte sich auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Die Getränkedosenproduktion konnte zulegen. Leicht rückläufig war aufgrund von Materialreduzierungen der Inlandsmarkt für Aluminiumfolien und dünne Bänder. Deutlich wachsen konnten erneut die Hersteller von Aluminium-Aerosoldosen, die einen neuen Produktionsrekord erzielten.

Gute Nachrichten kommen auch vom Verpackungsrecycling. Das Recycling von Aluminium-Verpackungen in Deutschland hat auf einem hohen Niveau nochmals zugelegt und im Jahr 2010 ein neues Rekordhoch erreicht. Von den in diesem Jahr in Verpackungen eingesetzten 91.800 Tonnen Aluminium wurden 79.300 Tonnen verwertet. Dies entspricht einer Recyclingrate von 86,4 Prozent, wie die GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH, Mainz, in einer aktuellen Studie ermittelt hat.

Für Aluminium-Getränkedosen im Pfandsystem geht die GVM sogar von einem Rücklauf von 96 Prozent aus. Dies ist der höchste Wert in Europa. "Wir verfügen in Deutschland über gut etablierte Strukturen zur Sammlung und Verwertung gebrauchter Verpackungen. Die Schließung von Materialkreisläufen ist der richtige Weg zur Ressourcenschonung und Energieeinsparung", unterstreicht Manfred Mertens, Vorsitzender des GDA Fachverbandes Aluminiumfolien.

Sorgen machen den Herstellern von Aluminiumverpackungen die steigenden Kosten für Energie, Lacke und Druckfarben sowie Löhne. "In einem immer härter werdenden Wettbewerbsumfeld werde es immer schwieriger, die steigenden Kosten in der Lieferkette weiterzureichen", befürchtet Dr. Monika Kopra-Schäfer, Vorsitzende des GDA Fachverbandes Tuben, Dosen und Fließpressteile.

Quelle: Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V.

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Artikel vom: 21.03.2012 11:44
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