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Hilpoltstein -– Zum 100.000sten Mal hat die Geld für Müll GmbH eine Gutschrift an einen ihrer Kunden gezahlt - für Büroabfall. Das Recyclingunternehmen aus dem fränkischen Hilpoltstein kauft deutschlandweit verbrauchte Tonerkartuschen und Druckerpatronen sowie alte Mobiltelefone, CDs, DVDs, Blu-rays und ausrangierte Kupferkabel. Von Ankauf und Verwertung des recycelbaren Büromülls profitieren nicht nur die mittlerweile über 23.000 Kunden, sondern auch die Umwelt: Alleine im vergangenen Jahr vermied die Geld für Müll GmbH auf diese Weise 516 Tonnen Abfall.

Toner-Einschmelze
Foto: Geld für Muell GmbH
"Hätte mir vor 14 Jahren einer gesagt, dass wir mal 100.000 Leergutlieferungen erhalten und ebenso viele Auszahlungen tätigen, hätte ich denjenigen für verrückt erklärt", sagt Ingo Wegner, Gründer und Geschäftsführer von Geld für Müll, über die Jubiläumsgutschrift. Wegner gründete das Unternehmen 1998 in einer kleinen Garage, nur einen Steinwurf vom heutigen Unternehmenssitz entfernt.

Damals waren die Begriffe Recycling und Verwertung für viele noch exotische Fremdwörter. "Heute setzt sich der Recyclinggedanke glücklicherweise immer mehr bei den Verbrauchern und in der Öffentlichkeit durch", so Wegner weiter. "Allerdings gibt’s noch keinen Grund sich zurückzulehnen. Noch immer landen leider viel zu viele wiederverwertbare Materialien auf dem Müll."

Vielen Menschen scheint dabei nicht klar zu sein, dass sie damit nicht nur die Umwelt belasten, sondern auch bares Geld wegwerfen. Alleine in den letzten beiden Jahren zahlte Geld für Müll insgesamt rund 3,2 Millionen Euro an die fleißigen Leergutsammler. Die verbrauchten Patronen und Kartuschen aus Druckern, Kopierern und Fax-Geräten werden bei Geld für Müll der Ressourcen schonenden Wiederaufbereitung zugeführt. "Derzeit verwerten wir rund 80 Prozent der Kartuschen und sogar 100 Prozent der Tintenpatronenbestandteile", erklärt Wegner.

Quelle: Geld für Müll GmbH

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Artikel vom: 13.04.2012 08:13
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