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Über 18 Millionen Standard-Briefmarken, zwei Millionen Schachteln Zigaretten, 16.000 iPhones der neusten Generation, circa 100 Porsche 911er oder immerhin ein Neuntel von Edvard Munchs 1893 entstandenem Gemälde "Der Schrei" – Von welcher Seite man es auch betrachtet: Zehn Millionen Euro sind eine wahnsinnige Menge Geld. Exakt diese Summe kommt ab sofort zusammen, wenn man alle Erlöse zusammenrechnet, die die Geld für Müll GmbH (GfM) seit 2003 an seine Kunden ausgezahlt hat.

Zehn Millionen Euro für leere Tintenpatronen und Tonerkartuschen, aussortierte Handys, Kabel sowie anderen Büromüll. Allein in diesem Jahr zahlte das Hilpoltsteiner Recyclingunternehmen seinen Kunden bereits fast eine halbe Million Euro.

Ingo Wegner, der Mann der auf Recycling setzte, als das Thema in der Öffentlichkeit noch kaum Beachtung fand
Foto: Geld für Müll GmbH
Eine stolze Summe, auch wenn man berücksichtigt, dass mittlerweile fast 24.000 Menschen ihr Leergut an GfM liefern. "Aufgrund der Massen an Menschen, die nicht einfach auf den Umweltschutz pfeifen und bei uns mitmachen, konnten wir allein im vergangenen Jahr weit über 500 Tonnen Abfall vermeiden", sagt Ingo Wegner, Geschäftsführer bei Geld für Müll. "Wir verwerten rund 80 Prozent der Kartuschen und sogar 100 Prozent der Tintenpatronenbestände." 1998, zu einer Zeit, als noch kein Mensch in Deutschland über Recycling sprach, gründete Wegner sein Unternehmen in einer kleinen Garage im fränkischen Hilpoltstein. Mittlerweile ist GfM unter anderem Mitglied im Bundesdeutschen Arbeitskreis für umweltbewusstes Management (B.A.U.M. e.V.) und wurde in den Qualitätsverbund umweltbewusster Betriebe (QuB) aufgenommen.

Seit dem 9. März hat die Geld für Müll GmbH überdies ein Umweltmanagementsystem sowie ein Qualitätsmanagementsystem entsprechend der weltweit anerkannten Normen ISO 14001:2004 und ISO 9001:2008 eingeführt. Der zertifizierte Bereich umfasst das gesamte Prüfen und Sortieren sowie An- und Verkauf von leeren Tonerkartuschen, Tintenpatronen und Druckerzubehör. Die internationale Umweltmanagementnorm legt die Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem fest, unter anderem zu Ökobilanzen, Umweltkennzahlen und zur Umweltleistungsbewertung. Die internationale Qualitätsmanagementnorm legt fest, welchen Anforderungen das Managementsystem eines Unternehmens genügen muss, um einen bestimmten Standard bei der Umsetzung des Qualitätsmanagements zu entsprechen. Die Zertifizierungen erfolgen ausschließlich durch akkreditierte Zertifizierer, wie DEKRA oder TÜV.

Die GfM-Kunden reichen vom Privatkunden über den mittelständischen Handwerksbetrieb bis hin zum Großkonzern. Sie alle eint die hohe Zufriedenheit mit Wegners Unternehmen. Sie schätzen die Berechenbarkeit und Verlässlichkeit von Geld für Müll. Binnen sieben Tagen nach Wareneingang erhalten die Kunden ihr Geld gut geschrieben.

Weitere Informationen unter www.geldfuermuell.de.

Quelle: 12QUADRAT GmbH

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Artikel vom: 09.05.2012 10:54
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