Berlin -- Nach intensiven und konstruktiven Verhandlungen haben sich der Arbeitgeberverband des BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. sowie die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am 25.5.2012 auf einen neuen Entgelttarifvertrag für die Beschäftigten in der privaten Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft geeinigt, der bis zum 31.12.2013 gelten soll.
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| Quelle: BDE / ver.di |
* Für den Zeitraum 1.1.2012 bis 31.3.2012 erhalten die Beschäftigten in tarifgebundenen Unternehmen rückwirkend eine Einmalzahlung in Höhe von 275 Euro.
* Rückwirkend zum 01.4.2012 werden die Entgelte für die Beschäftigten um 2,7 Prozent erhöht.
* Zum 1.1.2013 werden die Entgelte für die Beschäftigten noch einmal um 2,1 Prozent angehoben.
Beide Seiten verständigten sich zudem darauf, dass die bisherige Tarifautomatik, nach der die Löhne neu eingestellter Arbeitnehmer automatisch innerhalb von zehn Jahren von 80 auf 100 Prozent des Tarifentgeltes erhöht wurden, durch eine Anpassungsformel ersetzt werden kann, der reale volkswirtschaftliche Entwicklungsparameter zu Grunde liegen.
Die Einigung zwischen den Verhandlungsdelegationen von BDE und ver.di muss noch von den zuständigen Gremien beider Seiten gebilligt und bestätigt werden. Als Erklärungsfrist wurde der 8.6.2012 festgesetzt.
Der Verhandlungsführer des BDE, Oliver Gross (SITA Deutschland GmbH), sagte: Mit dem Ergebnis sind die Arbeitgeber bis an die Grenzen der Belastbarkeit der Unternehmen gegangen. Die ausgehandelte Tariferhöhung ist weit mehr als ein Inflationsausgleich und bedeutet daher einen realen Lohnschub für die Beschäftigten. Gross: „Wir haben die Hoffnung, dass der neue Tarifvertrag zu einer Erhöhung der Tarifbindung innerhalb der Branche führen wird.“ Quelle: BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V.
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Artikel vom: 25.05.2012 18:24
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