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Energie aus Biomasse: BioÖkonomieRat empfiehlt Kurskorrektur

Der von der Bundesregierung berufene BioÖkonomieRat drängt auf eine Kurskorrektur bei der energetischen Nutzung von Biomasse. Ihr Ausbau sollte sich künftig stärker an Kriterien der Wirtschaftlichkeit orientieren und der Ernährungssicherung Priorität einräumen. Auch müsse eine Strategie zur Bioenergienutzung Umwelt- und Klimaschutzaspekte stärker betonen. Auch müssten Konflikte zwischen dem Anbau und der Nutzung von Biomasse zur Nahrungsmit­telerzeugung und der energetischen sowie stofflichen Nutzung vermieden werden.


NRW-Umweltminister: "Rösler gefährdet die Energiewende"

Der nordrhein-westfälische Umwelt- und Klimaschutzminister Johannes Remmel hat die Blockadehaltung des Bundeswirtschaftsministers innerhalb der Bundesregierung bei wichtigen Klimaschutz-, Umwelt- und Energiethemen scharf kritisiert. "Minister Rösler wird immer mehr zu einem Geisterfahrer der Energiewende", sagte Minister Remmel. Zuerst opfere die Kanzlerin das Bundesklimaschutzgesetz dem Koalitionsfrieden mit Herrn Rösler, jetzt werde von der Union auch noch der Frontalangriff auf die Energiewende durch den Wirtschaftsminister toleriert.


Metso to furnish worlds largest recovered fuel fired boiler

Metso will supply Mälarenergi’s combined heat and power plant (CHP) in Västerås, Sweden, with the world’s largest recovered fuel fired boiler. The new boiler with a fuel input of 167 MW will utilize circulating fluidized bed technology and it will serve as a base unit to meet the disctrict heating power needs of two municipalities. Metso’s delivery will account for about 30 per cent of the approximately Euro 300 million modernization project of the CHP plant.


Stimmungsmache gegen die Energiewende? Keine "Stromknappheit" im Dezember

Die Behauptung, die Stromversorgung im Süden Deutschlands habe im vergangenen Dezember tageweise nur dank österreichischer Hilfe "mit Mühe und Not“ aufrecht erhalten werden können, ist nach heutigem Kenntnisstand falsch, wie Recherchen der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) ergaben. Hingegen wurden am 8. und 9. Dezember, als tatsächlich Strom aus österreichischen Reservekraftwerken nach Süddeutschland geliefert wurde, Gaskraftwerke des E.on-Konzerns in Bayern und im südhessischen Großkrotzenburg nicht eingesetzt, obwohl sie betriebsbereit waren.


CRC-Kleinkraftwerk nutzt Abwärme von Biogas-Anlagen

Auf der heute beginnenden Jahrestagung und Fachmesse Biogas will ORC energy die neueste Technologie der effizienzsteigernden Kleinkraftwerke präsentieren: CRC-Kleinkraftwerke. Besonders geeignet für kleine und mittelgroße Biogasanlagen ab einer Leistung von zirka 280 Kilowatt elektrischer Leistung, lässt sich mit ihrer Hilfe ein Teil der bislang ungenutzten Abgaswärme ebenfalls in elektrischen Strom umwandeln. Die CRC-Technik kann sowohl nachgerüstet wie auch von Beginn an integriert werden.


Forsa-Umfrage: Bürger bereit zum Umbau des Energiesystems

Auch fast ein Jahr nach dem Reaktorunglück im japanischen Fukushima ist die Bereitschaft in der Bevölkerung, mehr Geld für den Umbau des Energiesystems auszugeben, sehr hoch. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des renommierten Meinungsforschungsinstituts forsa, im Auftrag des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU). So sind 61 Prozent der Befragten bereit, mehr für ihren Strom zu bezahlen, um damit den Ausbau erneuerbarer Energien voranzubringen.


EurObservER estimates EU renewable energy share of gross consumption

EurObserv’ER has published estimates of the renewable energy share of gross final energy consumption for the European Union Member States in 2010. In 2010 the renewable energy share accounts for 12.4 percent of overall gross final energy consumption, as against 11.5 percent in 2009, which amounts to a 0.9-point year-on-year increase compared to 2009. Sweden is leader with 46,9 percent, followed by Latvia with 34,3 percent. Germany shares 10,7 percent and ranks as number 15.


Erneuerbare Energien sind zweitwichtigster Energieträger im Strommix

Die Erneuerbaren Energien sind im Jahr 2011 im Erzeugungsmix erstmals an Kernenergie und auch Steinkohle vorbeigezogen und zum zweitwichtigsten Energieträger bei der Deckung des Strombedarfs aufgestiegen. Der Anteil der Erneuerbaren stieg in diesem Jahr auf 19,9 Prozent. Nur Braunkohle bestritt mit 24,6 Prozent einen größeren Anteil. Das geht aus ersten Schätzungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) für das Jahr 2011 hervor.


BDEW: Politik hat Potential von KWK erkannt und gehandelt

Die neuen Gesetzesregelungen zeigen, dass die Bundesregierung die Bedeutung der Kraft-Wärme-Kopplung inzwischen erkannt und im Sinne der Energiewende gehandelt hat. Allerdings sollte das von der Bundesregierung angestrebte Ziel, den Anteil von KWK-Strom an der Erzeugung auf 25 Prozent zu steigern, auch mit der konkreten Jahresangabe 2020 im Gesetz stehen, erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des BDEW, anläßlich der verabschiedeten Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes.


Studie: Behindern knappe Seltene Erden die Entwicklung Erneuerbarer Energien?

Zurzeit werden mehr als 90 Prozent der Seltenen Erden in China gefördert; das Land will in Zukunft aber den Export beschränken. Das führte dazu, dass viele Länder jetzt auf der Suche nach neuen Fördergebieten sind. Die EU-Kommission hat diesen Engpass zum Anlass für eine Studie genommen, die sich mit den Auswirkungen eines beschränkten Angebotes dieser Seltenen Erden auf die weitere Entwicklung der Erneuerbaren Energien beschäftigt.


Flüssigaluminium-Transporte reduzieren Materialverluste

Die Trimet Aluminium AG will ihre Flüssigaluminium-Lieferungen kontinuierlich ausbauen. In diesem Jahr werden rund 70.000 Tonnen flüssiges Aluminium von den Standorten des Unternehmens in Essen und Hamburg sowie Gelsenkirchen und Harzgerode/Sachsen-Anhalt direkt an die Abnehmer geliefert. Der Transport von flüssigem Aluminium - so die Trimet Aluminium AG - spart deutlich Energie und steigert die Produktivität entlang der Wertschöpfungskette des Metalls.


BMU schreibt 4,7 Millionen Euro für Straßenbeleuchtungs-Wettbewerb aus

In der Straßenbeleuchtung steckt ein enormes Energieeinspar-Potential, das erfolgreich erschlossen werden kann. Dieses Resümee zogen das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und die KfW Bankengruppe zum Abschluss des Bundeswettbewerbs „Energieeffiziente Stadtbeleuchtung“. Der Wettbewerb richtete sich an Kommunen, die Interesse daran hatten, ihre Straßenbeleuchtung energetisch zu sanieren. Das Bundesumweltministerium hat dafür 4,7 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.


EEA: Carbon capture and storage could also impact air pollution

Carbon capture and storage (CCS) involves capturing carbon dioxide released by power stations and other industrial sources, and burying it deep underground. But in addition to keeping an important greenhouse gas (GHG) out of the atmosphere, this technology will lead to benefits and trade-offs for air pollution. A new report from the European Environment Agency (EEA) describes the effects that CCS may have on emissions of some key air pollutants.


EurObservER-Barometer sieht wachsende Primärenergieerzeugung aus Biomasse

Der von den Mitgliedstaaten der Europäischen Union bekundete politische Wille, ein Energiepotenzial aus fester Biomasse zu entwickeln, beginnt sich nunmehr auszuzahlen: Im Jahr 2010 gab es klare Anzeichen dafür, dass sich das Wachstum der Primärenergieerzeugung beschleunigt hat. Die Produktion stieg auf 79,2 Megatonnen Rohöläquivalenten (Mio. ÖE) im Jahr 2010 - 7,8 Prozent mehr als im Jahr 2009 - und übertrifft somit die Wachstumsrate von 4 Prozent des Vorjahrs (von 70,6 Mio. ÖE im Jahr 2008).


NNFCC: Advanced biofuels needed to meet UK renewable transport targets

A new landmark Government study, written by the NNFCC suggests that the UK needs significant investment in a new generation of biofuels to meet its renewable transport targets. New technologies – like gasification and pyrolysis – allow biofuels to be made from a wide range of sustainable materials, such as household rubbish. Until recently these technologies were confined to laboratories but they are now beginning to unlock their huge potential.


VKU: Bürger dürfen nicht Strompreis von Unternehmen finanzieren

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat die Festlegung einer sogenannten Sonderkunden-Umlage nach Paragraf 19, Absatz 2 der Stromnetzentgelt-Verordnung angekündigt. Demnach sollen laut Beschluss der Bundesregierung energieintensive Industrieunternehmen, die jährlich mindestens 7.000 Stunden Strom beziehen und mehr als 10 Gigawattstunden verbrauchen, von Netzentgelten befreit werden. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen durch den deutlichen Anstieg der Energiekosten nicht gefährdet werden.


VKU: Konzerne beherrschen nach wie vor den Strom-Erzeugungsmarkt

Letzte Woche hat die Bundesnetzagentur ihren Monitoringbericht veröffentlicht. Der Bericht zeigt nach Ansicht des Verbandes kommunaler Unternehmen deutlich, dass der Strom-Erzeugungsmarkt nach wie vor von den vier großen Energiekonzernen beherrscht wird. Der Verband sieht hier ein Wettbewerbsdefizit, das beseitigt werden muss. Dies sollte auch bei Ausgestaltung des Kraftwerks-Förderprogramms berücksichtigt werden. Dabei sollten nur Unternehmen mit einem Marktanteil von weniger als fünf Prozent eine Förderung erhalten.


VKU: Keine Hemmnisse bei der Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung

Anlässlich von Gesprächen zur Novellierung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes verweist Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), auf die zentrale Bedeutung dieser Technologie: "Um die Nutzung dieser hocheffizienten, emissionsarmen Technologie voranzutreiben, sollten verbesserte Marktanreize gesetzt und Antragsverfahren entbürokratisiert werden. Wir begrüßen daher, dass die Politik entschlossen ist, das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz zu novellieren."


IEA: Renewables need an urgent and radical change of policy direction

Renewables are now the fastest-growing sector of the energy mix and offer great potential to address issues of energy security and sustainability, but their rapid deployment is also bringing a host of challenges. A new book from the International Energy Agency provides guidance for policy makers and other stakeholders to avoid past mistakes, overcome new challenges and reap the benefits of deploying renewables – today and tomorrow. The new book "Deploying Renewables 2011: Best and Future Policy Practice" analyses the recent successes in renewable energy.


Student canteen waste oil provides power and hot water

The University of Salford has installed a generator in one of its buildings which is run on the greasy leftovers from the student canteens. The generator of Vegawatt uses vegetable oil from the University’s catering outlets to provide power and hot water for Faraday House, part of the university. Initial calculations show that the Vegawatt system will reduce the University’s energy bill, waste oil disposal costs and carbon dioxide emissions. Savings of around £2k per year and 36 tons of carbon dioxide are estimated.


RUF: Mit PV und BHKW zu positiver Öko-Energiebilanz

Um ein CO2-neutrales Unternehmen zu schaffen, entschieden sich im Jahr 2009 die Verantwortlichen der RUF GmbH, selbst Ökostrom zu erzeugen. Jüngste Energiebilanzen beweisen: Ziel erreicht. Trotz der 9.300 Quadratmeter Produktionsfläche und den rund 700 Quadratmetern Bürofläche gelingt es dem Zaisertshofer Brikettierpressen-Spezialisten mit Hilfe einer Photovoltaik-Anlage und einem mit Pflanzenöl betriebenem Blockheizkraftwerk (BHKW), mehr grünen Strom zu erzeugen als er verbraucht.


Reiche: Potenziale für Windenergie in Mittel- und Osteuropa nutzen

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Katherina Reiche hat mit Unternehmen der Windenergiebranche über die Erschließung der Potenziale für Windenergie in Mittel- und Osteuropa gesprochen. "Der Ausbau der erneuerbaren Energien eröffnet Deutschland und den europäischen Nachbarländern neue Chancen und Perspektiven. Es gilt jetzt, die vorhandenen Potenziale nutzbar zu machen und damit den Klimaschutz in Europa weiter voranzubringen", sagte Reiche.


Schweiz: Das Gebäudeprogramm zeigt schon im Startjahr Wirkung

Seit Anfang 2010 fördert das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen energieeffiziente Sanierungen und erneuerbare Energien. Der nun vorliegende Gesamtbericht über das Startjahr zeigt auf, dass das Programm bereits jetzt eine Wirkung entfaltet: Die im ersten Betriebsjahr umgesetzten Massnahmen führen über ihre Lebensdauer zu einer Gesamtreduktion von knapp 1,6 Mio. Tonnen CO2. Das gesamte Gebäudeprogramm hat 2010 eine jährliche Wirkung von rund 73.100 Tonnen CO2 bzw. 373 GWh erzielt.


BytePac: Nachhaltige Archivverpackungen für PC-Festplatten

Unter der Bezeichnung BytePAC präsentiert die Convar Deutschland GmbH eine neue Archivierungsbox für handelsübliche PC-Festplatten. Dieses Leergehäuse-Set kombiniert eine Archivlösung aus ökologisch vorteilhafter Kartonage mit einem universellen Einkabel-Zugriffssystem für alte, aktuelle und künftige Standards. BytePAC enthält drei Festplatten-Träger, die sich mit wenigen Handgriffen vom sicheren Verpackungs- und beschreibbaren Archivkarton zum ansehnlichen Aufsteller für die Inbetriebnahme umfunktionieren lassen.


Wachsende Marktposition: Kommunale Stromversorger im Aufbruch

Die Marktmacht der etwa tausend kommunalen Versorger auf dem deutschen Strommarkt nimmt weiter zu. Jüngstes Beispiel ist die Ankündigung der kommunalen Allianz 8KU, der acht größten deutschen Stadtwerke, in zehn Jahren zehn Milliarden Euro zu investieren und damit zehn Gigawatt Kraftwerksleistung zu bauen. "Überall in Deutschland nehmen die Städte und Gemeinden ihre Energieversorgung wieder selbst in die Hand", meint Bestence-Geschäftsführer Stefan Brock.


Neue Informationskampagne: Ressourceneffizienz zahlt sich aus

Ressourceneffizienz im Unternehmen spart bares Geld. Darauf hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen in Berlin anlässlich der Präsentation der Informationskampagne "Wettbewerbsvorteil Ressourceneffizienz" hingewiesen. Die Kampagne informiert in den kommenden zwei Jahren Unternehmen in Deutschland, wie sie durch effizienteren Umgang mit Ressourcen Produktionskosten senken und sich Wettbewerbsvorteile sichern können. Die Kampagne wird vom VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI-ZRE) organisiert und vom Bundesumweltministerium unterstützt und gefördert.


Metso to supply new biomass-fired power boiler to Russia

Metso has signed a contract with Arkhangelsk Pulp and Paper Mill to deliver a biomass-fired bubbling fluidized bed (BFB) power boiler including main auxiliary equipment for boiler and site advisory services. The new boiler replaces one of the client’s existing power boilers and further increases mill’s energy independence and cut present electricity costs. Bark and sludge will be used as fuel in the new boiler which has a capacity of 60MWth. By replacing old coal boilers with new biomass boiler, a fast return of investment by reducing electricity costs to more than 216 million rubles (5 million €) a year is expected.


Demonstrationsanlage zur Energiegewinnung aus Kunststoff gefördert

Knapp zwei Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums erhält die DEUSA International GmbH aus Bleicherode (Thüringen). Mit dem Pilotvorhaben soll durch Vergasung hochkalorischer Kunststoffabfälle Erdgas eingespart werden. Die DEUSA International GmbH gewinnt und stellt salinare Grundstoffe her, die als Düngemittel, Auftausalze und Winterstreugut verwendet werden. Der hohe Energiebedarf für den Produktionsprozess wird bislang durch ein firmeneigenes Gasmotoren-Heizkraftwerk abgedeckt.


Stiftung Warentest bewertet Pelletkaminöfen durchweg mit "gut"

Pelletkaminöfen können als Wärmequelle in puncto Energieeffizienz, Emissionsverhalten, Verarbeitung sowie Sicherheit überzeugen. So ist es im aktuellen Novemberheft der Stiftung Warentest nachzulesen. Entsprechend sieht Martin Bentele, der geschäftsführende Vorsitzende des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands e.V. (DEPV), den Pelletkaminofen als vielseitigen Energiespender an. Nach Prognosen des DEPV soll die Zahl der Pelletkaminöfen auch in Deutschland weiter deutlich zunehmen.


70 bis 80 Prozent Gesamtwirkungsgrad: der KomBio-Reaktor mit Vor-Hydrolyse

Im baden-württembergischen Tannhausen wurde kürzlich eine Anlage auf dem neuesten Stand der Technik errichtet: Ein so genannter KomBio-Reaktors mit vorgeschalteter Hydrolyse nutzt hier die eingesetzten Substrate so, dass sie ein Maximum an Energie erzeugen. 370 kWel kann mit der Anlage produziert werden, was einem Gesamtwirkungsgrad, zusammengesetzt aus der entstehenden Wärme und elektrischen Energie, von 70 bis 80 Prozent entspricht.


200 Mio. Euro: EIB und DKB fördern kleine und mittlere Energieprojekte

Mit einem Darlehen in Höhe von 200 Mio. Euro unterstützt die Europäische Investitionsbank (EIB) kleine und mittelgroße Vorhaben insbesondere im Energiesektor. Finanziert werden Projekte, die das Ziel einer nachhaltigen, wettbewerbsfähigen und sicheren Energieversorgung verfolgen. Die Einzeldarlehen werden den Unternehmen über die Deutsche Kreditbank AG (DKB) zur Verfügung gestellt. EIB und DKB unterzeichneten jetzt einen entsprechenden Darlehensvertrag in Luxemburg.


Dresden-Haßlau: Neue Biogasanlage für 50.000 Tonnen Mais

Die neue Biogasanlage der Dresdner Stadtwerke (Drewag) ist für eine Einspeisekapazität von bis zu 700 Nm3/h Bioerdgas ausgelegt. Das Gas wird Ende 2011 kontinuierlich in das öffentliche Netz eingespeist. Bestandteile sind eine Fahrsilo-, eine Gaserzeugungs- und eine Gasaufbereitungsanlage. Pro Jahr sollen 7.000 Kubikmeter Gülle und 50.000 Tonnen Mais der Anlage zugeführt werden. Das Beschicken mit dem nachwachsenden Rohstoff übernimmt ein neuer Cat Radlader 938H samt Leichtgutschaufel, der kürzlich in Betrieb ging.


Neues EurObserv'ER-Barometer zu Erdwärmepumpen

Trotz der schwierigen wirtschaftlichen und finanziellen Lage konnte der europäische Markt für Erdwärmepumpen (bezogen auf geothermische und hydrothermische Wärmepumpen) über 100.000 Stück absetzen. Gemäß der vom EurObserv’ER auf den wichtigsten europäischen Märkten gesammelten Daten wurden 2010 ca. 104 Tausend (103.846) Erdwärmepumpen verkauft, was einem Absatzrückgang von 2,9 Prozent gegenüber 2009 entspricht. Obwohl die Marktabschwächung 2010 anhielt, war sie weniger dramatisch als zwischen den Jahren 2008 und 2009.


Energie aus Abfall auf der IFAT ENTSORGA 2012

Mangelnder Deponieraum, Klima- und Umweltschutzaspekte sowie Energiehunger machen Abfälle zu anerkannten Energieträgern - IFAT ENTSORGA 2012 zeigt vielfältige Technologien und Konzepte zur Gewinnung von Energie aus Abfall. In den urbanen Zentren der Welt werden Deponieflächen knapp. Gleichzeitig erkennen immer mehr Regierungen die gravierenden Auswirkungen der Abfallentsorgung auf Umwelt und Klima. Der Handlungsdruck für wirtschaftliche sowie sozial- und klimaverträgliche Lösungen steigt.


Innovations- und Technologiezentrum für erneuerbare Energien eröffnet

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen und Adnan Z. Amin, der Generaldirektor der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA), haben in Bonn das Innovations- und Technologiezentrum (IITC) von IRENA eröffnet. Die von der Bundesregierung geförderte Beratungseinrichtung soll wissenschaftliche Szenarien zur Förderung erneuerbarer Energien in Industrieländern, aber insbesondere auch in Entwicklungs- und Schwellenländern erarbeiten und zum weltweiten Umstieg auf Ressourcen schonende Technologien beitragen.


VKU und BDEW: "Absenken der Verzinsung verhindert Investitionen"

Ein Eigenkapitalzins von 11,58 Prozent ist notwendig, damit die Verteilnetz-Betreiber auch zukünftig in ihre Netze investieren können. Zu diesem Ergebnis kommt ein neues Kurzgutachten, das die Unternehmensberatung KEMA Consulting aus Bonn für den Verband kommunaler Unternehmen (VKU) erarbeitet hat. "Die Verteilnetze sind der Schlüssel für das Gelingen der Energiewende. Wenn, wie von der Netzagentur vorgeschlagen, die Renditen gesenkt werden würden, ist der dringend notwendige Netzausbau in Gefahr", sagt VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck.



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