Home / Top-News Abfall / Waste Kreislaufwirtschaft / Recycling Management Energie / Energy Märkte / Markets Unternehmen / Companies Forschung / Research Politik / Policy Recht / Law
Archiv
Zurück Impressum
 

Was Thomas Adamec in 13 Jahren ent­wi­ckelt hat, wird das E-Schrott-Recycling nachhaltig revolutionieren. Die als Innovation anerkannte Recyclinganlage von Adamec gewinnt deutlich mehr sortenrein getrennte Metalle und Kunststoffe aus dem Materialinput zurück.

Recyclinganlage von Adamec
Foto: Adamec Recycling GmbH
Hubert Bielmeier konnte gleich mit einer Zusage rechnen, als er uns nach Fürth in die Firmenzentrale der Adamec Recycling GmbH einlud. Von der „weltweit modernsten Recyclinganlage für Elektro- und Elektronikaltgeräte“, die dieser Tage am nahe gelegenen Zweitsitz Nürnberg in den Testbetrieb ging, war in der Mail zu lesen. Das interessierte uns brennend. Noch vor dem offiziellen Einweihungstermin durften wir sie uns anschauen.

Eine Woche später sitzen wir mit dem Leiter des Geschäftsbereichs „Beschaffung“ zusammen. Bei einem Cappuccino im gemütlichen Aufenthaltsraum von Adamec erfahren wir von Hubert Bielmeier, dass der 1956 gegründete mittelstän­dische Stahlschrotthändler und seit 1996 zertifizierte Entsorgungsfachbetrieb (EFbV) seine zusätzlichen Aktivitäten in der E-Schrott-Aufbereitung/Verwertung (nach ElektroG als Erstbehandlungsanlage ebenfalls zertifiziert) um eine völlig neuartige Recyclinganlage erweitert hat, mit der erstmals halogenhaltige Flammschutzmittel identifiziert und ausgeschleust werden können. Der entscheidende Unterschied zu konventionellen Inselbetrieben (bisheriger Technikstandard) sei das komplett geschlossene System, ein Zerkleinerungsgrad kleiner einem Millimeter und der deutlich höhere Output an Metallen und Kunststoffen.

Erfunden hat die Anlage Thomas Adamec, der das Unternehmen vor gut 25 Jahren von seinem Vater übernahm und heute 35 Mitarbeiter beschäftigt. Die Adamec Recycling GmbH erwirtschaftet rund zehn Millionen Euro Jahresumsatz. Hauptgeschäft ist dabei nach wie vor der Stahlschrotthandel, die jährliche Materialverwertungsmenge beträgt hier etwa 20.000 Tonnen. Die Firma verfügt zudem über ein Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001:2005.

Vom der Technikumsanlage zum industriellen Maßstab
Mit der Entwicklung und Konstruktion einer eigenen Recyclinganlage begann Thomas Adamec, den wir im Laufe der Besichtigungstour noch persönlich treffen werden, bereits vor 13 Jahren. Am Standort Fürth baute der Inhaber und Geschäftsführer von Adamec zuerst eine Technikumsanlage auf, um für seine Ideen einer effizienteren Rückgewinnung von Metallen und Kunststoffen aus Elektro- und Elektro­nikaltgeräten die technisch beste Lösung zu finden und um Maschinen auf Herz und Nieren zu erproben ...

EU-Recycling 03/2011
Lesen Sie mehr in der aktuellen EU-Recycling Ausgabe 03/2011, Seite 12-14.

Quelle: EU-Recycling / Adamec Recycling GmbH

Ähnliche Artikel:

Artikel vom: 02.03.2011 15:52
Zurück   
© MSV Mediaservice & Verlag GmbH, Bergstr. 16, D-82239 Biburg

EU-Recycling